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Produktinformationen "Akkordeon Hohner Lucia III 96 Bass 37/96/III/5/3 schwarz Museum"
Ein kompakter Klassiker der Nachkriegszeit aus deutscher Fertigung
Die in den 1950er- und frühen 1960er-Jahren in Deutschland produzierte Lucia-Serie von Hohner steht für kompakte Vielseitigkeit und technische Innovation. Das Modell Lucia III in elegantem Schwarz vereint eine handliche Größe mit einem erstaunlich vollen Klangvolumen und spiegelt den Zeitgeist des Wirtschaftswunder-Akkordeonbaus perfekt wider.
Pionierarbeit im Metallbau: Das Aluminium-Gehäuse
Ebenso wie die legendäre Atlantic-Reihe brach auch die Lucia mit der traditionellen Fertigung: Statt des üblichen Holzkorpus besitzt dieses Instrument ein leichtes und robustes Aluminiumgehäuse. Diese Metallbauweise verlieh dem Akkordeon nicht nur eine hohe Stabilität, sondern auch einen unverkennbaren, sehr direkten und klaren Klangcharakter (ohne Cassotto).
Technische Ausstattung & Klangcharakteristik
Das vorliegende Exponat zeigt die Lucia III in einer perfekt ausbalancierten Konfiguration für Hobby- und Orchestermusiker:
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Tastatur & Bass: Ausgestattet mit 37 Diskanttasten und 96 Bässen bietet das Instrument vollen Spielumfang bei kompakter Bauweise.
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Die Chor-Besetzung (LMM): Das Instrument ist 3-chörig aufgebaut und verfügt über die klassische Registerkombination aus einer tiefen Oktave (16') und zwei Grundreihen im Tremolo (LMM). Dies ermöglicht sowohl kräftige, getragene Klänge als auch das beliebte, schwebende Tremolo.
Der „Materialfehler“ der Geschichte: Das Schaumstoff-Problem
Aus restauratorischer Sicht birgt die Lucia-Serie eine historische Besonderheit: Hohner experimentierte in dieser Ära bei den Klappenbelägen mit dem damals neuartigen Werkstoff Schaumstoff. Über die Jahrzehnte hinweg zeigte sich jedoch, dass sich dieser synthetische Schaumstoff unaufhaltsam zersetzt, klebrig wird und die Funktion blockiert.
Für spezialisierte Reparateure und Fachwerkstätten – wie die unsere – gehört der fachgerechte Austausch dieser zersetzten Beläge gegen den traditionellen, bewährten Filz-Leder-Klappenbelag heute zu den klassischen Standardaufgaben bei der Restaurierung dieses Modells, um ihm wieder zu altem Glanz und voller Spielbarkeit zu verhelfen.
Variantenreichtum der Modellreihe
Die Lucia war ein extrem wandelbares Erfolgsmodell. Hohner fertigte die Serie in zahlreichen Variationen für jeden Anspruch: von kleineren 48- und 80-Bass-Modellen bis hin zu unterschiedlichen Registerausstattungen (2- bis 4-chörig) in reiner Oktav- oder ausgeprägter Tremolo-Stimmung.
| Bässe: | 96 Bässe |
|---|---|
| Chöre: | 3 Chöre |
| Diskant (Tasten/Knöpfe): | 37 Tasten |
| Diskant-Register: | 5 |
| Farbe: | schwarz |
| Gehäuse: | Metallgehäuse |
| Herstellungsland und -region: | Deutschland |
| Weitere Akk-Merkmale: | Oktavstimmung |
Eine Traditionsmarke für Akkordeon und Mundharmonika.
Seit 1857
Hauptsitz der Marke ist Trossingen/Baden-Württemberg
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Neuheiten
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.
Die JBL Control 1 Pro ist ein extrem kompakter Breitband-Monitor zur Abhörkontrolle für einen weiten Applikationsbereich, vom Tonstudio über die Video Postproduction bis zum Ü-Wagen und Rundfunkstudio. Für Beschallungs- und Rufanlagen in Restaurants, Hotels und im audiovisuellen Bereich ist die JBL Control 1 Pro ebenfalls die ideale Lösung. Der Hoch- und Tieftontreiber ist bei der JBL Control 1 mit einer Magnet-Abschirmung gesichert, so daß dieser Lautsprecher gefahrlos in direkter Nähe von Video-Monitoren betrieben werden kann, ohne unliebsame Bildstörungen zu verursachen. Das Gehäuse der JBL Control 1 Pro besteht aus hochverdichtetem Polypropylenschaum, der hohe Resonanzarmut ermöglicht. Ein umfangreiches Angebot an optionalem Montagezubehör erlaubt Wandmontage und die exakte Anbringung und Ausrichtung des Monitors. Ein Wandhalter ist in der JBL Control 1 Pro-WH integriert. Der Halter ist mit einem Kugelgelenk ausgestattet, welches in der Wandplatte des Halters eingebaut ist. Somit lässt sich die JBL Control 1 Pro auch ohne optionale Zubehörteile einfach und schnell installieren. Sie ist erhältlich in weiß und schwarz.