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Die JBL Control 1 Pro ist ein extrem kompakter Breitband-Monitor zur Abhörkontrolle für einen weiten Applikationsbereich, vom Tonstudio über die Video Postproduction bis zum Ü-Wagen und Rundfunkstudio. Für Beschallungs- und Rufanlagen in Restaurants, Hotels und im audiovisuellen Bereich ist die JBL Control 1 Pro ebenfalls die ideale Lösung. Der Hoch- und Tieftontreiber ist bei der JBL Control 1 mit einer Magnet-Abschirmung gesichert, so daß dieser Lautsprecher gefahrlos in direkter Nähe von Video-Monitoren betrieben werden kann, ohne unliebsame Bildstörungen zu verursachen. Das Gehäuse der JBL Control 1 Pro besteht aus hochverdichtetem Polypropylenschaum, der hohe Resonanzarmut ermöglicht. Ein umfangreiches Angebot an optionalem Montagezubehör erlaubt Wandmontage und die exakte Anbringung und Ausrichtung des Monitors. Ein Wandhalter ist in der JBL Control 1 Pro-WH integriert. Der Halter ist mit einem Kugelgelenk ausgestattet, welches in der Wandplatte des Halters eingebaut ist. Somit lässt sich die JBL Control 1 Pro auch ohne optionale Zubehörteile einfach und schnell installieren. Sie ist erhältlich in weiß und schwarz.
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.
Akkordeon Hohner Bravo III 34/72/III/5/2 rot Museum
Dieses moderne Instrument präsentiert sich als äußerst beliebtes, leichtes und vielseitiges Akkordeon, das speziell für Einsteiger, Musikschüler und mobile Musiker entwickelt wurde. Mit seinen 34 Diskanttasten und 72 Bässen deckt es einen breiten musikalischen Spielraum ab, bleibt dabei jedoch wunderbar kompakt und einfach zu handhaben. Dank der 3-chörigen Bauweise liefert es einen klaren, lebendigen und durchsetzungsstarken Klang, der sich über fünf Diskantregister und zwei Bassregister schnell und unkompliziert variieren lässt. Eigenschaften Bässe: 72 Bässe Chöre: 3 Chöre im Diskant Diskant (Tasten): 34 Tasten Diskant-Register: 5 Register Bass-Register: 2 Register Gehäuse: Kompaktes, ergonomisch geformtes Gehäuse in strahlendem Rot Herstellungsland und -region: China (im Auftrag von Hohner, Deutschland) Marke: Hohner Weitere Merkmale: Modernes, geschlossenes Verdeck-Design mit dezentem Hohner-Schriftzug, strapazierfähige Tastaturmechanik mit geräuscharmer Tastenführung, gewichtsoptimierte Bauweise Über den Hersteller "Hohner" und den Weg zur Bravo-Serie Das im Jahr 1857 von Matthias Hohner in Trossingen gegründete Unternehmen Hohner gilt als einer der geschichtsträchtigsten und bekanntesten Musikinstrumentenhersteller der Welt. Über Generationen hinweg prägten Handzuginstrumente aus Trossingen die Musikwelt und machten die Marke zu einem weltweiten Synonym für Qualität und Tradition. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts geriet das Traditionsunternehmen jedoch in eine schwere wirtschaftliche Krise, woraufhin sich die Gründerfamilie schrittweise zurückzog. Um die Marke und das Unternehmen vor dem Aus zu retten, stieg im Jahr 1997 der taiwanesische Musikinstrumenten-Riese KHS Musical Instruments (unter anderem bekannt für die Marken Jupiter und Mapex) ein und übernahm über seine Beteiligungsgesellschaft die Mehrheit an Hohner. Im Jahr 2014 folgte schließlich die vollständige Übernahme des Unternehmens durch KHS. Um Hohner wieder in die Gewinnzone zu führen, leitete der neue taiwanesische Eigentümer eine umfassende Umstrukturierung ein. Dazu gehörte auch die strategische Entscheidung, die Produktion von preisgünstigeren Consumer- und Einstiegsinstrumenten nach China zu verlagern, um den globalen Markt konkurrenzfähig bedienen zu können. Die beliebte Baureihe Bravo stammt aus dieser modernen Ära und wird nach strengen Design- und Qualitätsvorgaben der Hohner-Entwickler im asiatischen Werk gefertigt. Als weltweiter Standard im modernen Musikschulunterricht dokumentiert dieses Exponat eindrucksvoll die Globalisierung und den Strukturwandel des historischen Musikinstrumentenbaus im 21. Jahrhundert.
Steirische Harmonika Jamnik GCFB, gebraucht
Ein handbemaltes Unikat aus den Gründerjahren des südsteirischen Harmonikabaus Dieses ganz besondere Exponat unseres Online-Museums ist ein echtes Stück lebendige Zeitgeschichte: Es handelt sich um eine der ersten vierreihigen Steirischen Harmonikas, die in der Werkstatt von Hermann Jamnik in Handarbeit gefertigt wurden. Die Identität des Instruments ist unverkennbar: Die einzigartige, kunstvolle Bauernmalerei auf dem Holzgehäuse und die charakteristischen Gehäusedetails weisen dieses Instrument zweifelsfrei als frühes Meisterwerk aus dem Hause Jamnik aus. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Steirische Harmonika (4-reihig) Herkunftsland: Österreich (Sulztal an der Weinstraße, Südsteiermark) Stimmung: G / C / F / B (Klassische, sehr vielseitige Stimmung) Diskant: 44 Knöpfe, 3-chörig aufgebaut Bass: 15 Bässe Gehäuse: Massives Holzgehäuse mit traditioneller, handgemalter Bauernmalerei Maße: 44 x 20,5 x 36 cm Optische und akustische Besonderheiten Die einzigartige Bauernmalerei: Jedes dieser frühen Instrumente wurde durch die individuelle florale Bemalung zu einem echten Einzelstück. Diese traditionelle Handwerkskunst verleiht der Harmonika einen unnachahmlichen, rustikalen Charme. Klang und Innenleben: Jamnik-Harmonikas sind weltweit für ihren kraftvollen, kernigen und zugleich unglaublich feinen Klang bekannt. Ein Blick in das Innere des Instruments offenbart die kompromisslose Präzision: Die Stimmplatten auf den Holzstimmstöcken sind meisterhaft eingewachst und optimal auf eine leichte Ansprache und hervorragende Stimmstabilität ausgelegt. Die Geschichte dahinter: Vom neugierigen Kind zum Meisterbauer Die Entstehung der Marke JAMNIK ist eng mit der leidenschaftlichen Lebensgeschichte ihres Gründers Hermann Jamnik verbunden: Die erste zerlegte „Ziach“ Die Faszination für das Instrument packte Hermann Jamnik schon in der Kindheit. Als er von seinen Eltern seine erste Steirische Harmonika geschenkt bekam, tat er das, was ein geborener Tüftler tun muss: Er zerlegte sie kurzerhand in alle Einzelteile, weil er unbedingt verstehen wollte, wie das physikalische und mechanische Innenleben funktioniert. Der Weg zum eigenen Harmonikabau verlief jedoch über einige interessante Stationen: Die Wurzeln im Weinbau: Geboren als Sohn einer Landarbeiterfamilie in Sulztal an der Weinstraße, absolvierte er zunächst die Fachschule für Obst- und Weinbau in Silberberg und reiste für Praktika durch Deutschland und die Schweiz. Der Quereinstieg: Nach einer zweiten Ausbildung zum EDV-Operator bei der Metro in Wien und einer kaufmännischen Lehre zog es ihn 1977 schließlich dorthin, wo sein Herz schlug: zur renommierten Firma Strasser-Harmonikabau nach Graz. Die Geburtsstunde von JAMNIK: Mit EDV-Kenntnissen, kaufmännischem Wissen und der Erfahrung im Harmonikabau im Gepäck eröffnete er 1978 sein eigenes Musikhaus in Leibnitz. Die Übernahme von „Steirerland“ (1983): Als der Harmonikabaubetrieb „Steirerland“ in Sebersdorf in finanzielle Schwierigkeiten geriet, fackelte Jamnik nicht lange: Er übernahm den Betrieb, verlegte ihn in seine Heimat nach Sulztal im Herzen des südsteirischen Weinlandes und gründete die heute weltbekannte Marke JAMNIK.
Knopfakkordeon Baro Professional 102 S B-Griff - gebraucht
3-chörig, Oktavstimmung,
Akkordeon Hohner Atlantic IV N de luxe schwarz Museum
Ein Meilenstein des modernen Musikinstrumentenbaus aus Trossingen: Die Atlantic-Serie von Hohner gehört zu den erfolgreichsten und robustesten Akkordeon-Reihen, die je in Deutschland gefertigt wurden. Über Jahrzehnte hinweg prägte dieses Instrument den Sound von Akkordeon-Orchestern, begleitete unzählige Alleinunterhalter auf den Bühnen weltweit und gilt bis heute als absoluter Kult-Klassiker. Die Revolution im Gehäusebau: Aluminium statt Holz Die größte technologische Besonderheit der Atlantic-Reihe liegt in ihrer Konstruktion. Während die Gehäuse traditioneller Handzuginstrumente fast ausnahmslos aus Holz gefertigt werden, brach Hohner hier mit der Konvention: Das Metallgehäuse: Das Instrument wurde mit einem Gehäuse aus leichtem, aber extrem widerstandsfähigem Aluminium ausgestattet. Die Akustik: Ohne zusätzliche Dämpfung besitzt die Atlantic einen sehr scharfen, durchsetzungsstarken Klang. Um diesen zu variieren, experimentierte Hohner mit der internen Akustik: Einige Modelle wurden mit speziellen Resonanzblechen oder Jalousien auf der Diskantseite ausgestattet, die dem Instrument einen weicheren, fast Cassotto-ähnlichen Klangcharakter verleihen. Technische Vielseitigkeit & Klangvielfalt Die um 1973 gebaute Atlantic IV N de Luxe war ein echtes Allround-Talent, das für den weltweiten Export produziert wurde. Sie besticht durch eine enorme registerspezifische Flexibilität: Chöre & Stimmung: Produziert in 3- und 4-chörigen Ausführungen, wahlweise in klassischer Oktav- oder schwebender Musette-Stimmung. Register: 11 Registerkombinationen im Diskant und 3 im Bass erlauben ein breites Klangspektrum für verschiedenste Musikgenres. Das Bass-Fundament: Für die tiefen Töne wurde ein Winkelstimmstock verbaut, der der Atlantic ihren charakteristisch kernigen und kraftvollen Bass verleiht. Das Sammler-Highlight: Die „Artiste“-Stimmplatten Eine Besonderheit, die dieses Exponat unter Kennern heute so begehrt macht: Einige wenige Chargen der Atlantic IV N de Luxe wurden ab Werk mit den hochwertigen, meist gelb eloxierten „Artiste“-Stimmplatten bestückt. Diese sorgen für eine außergewöhnlich leichte Ansprache und eine hervorragende Tonstabilität, weshalb das Instrument auch auf dem heutigen Sammler- und Gebrauchtmarkt eine Spitzenstellung einnimmt.
Akkordeon Hohner Student IV N gebraucht
gebraucht Wird vor Auslieferung überholt
Steirische Harmonika Alpenklang Unken GCFB Totter, gebraucht
Ein edles Stück alpenländischer Handwerkskunst aus dem Salzburger Land Dieses hervorragend erhaltene Exponat repräsentiert die traditionelle alpenländische Harmonikakultur in ihrer edelsten Form. Gefertigt in Österreich für das renommierte Musikhaus Herbst im geschichtsträchtigen Ort Unken (Salzburger Land), vereint die „Alpenklang“ klassische Bauweise mit einer prachtvollen Optik und einem warmen, kräftigen Klangbild. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Steirische Harmonika Modell/Marke: Alpenklang (Musik Herbst, Unken) Herkunftsland: Österreich Stimmung: G / C / F / B (Vierreiher) Knopfreihen: 4 Reihen Diskant: 46 Knöpfe, 3-chörig aufgebaut Bass: 15 Bässe Gehäuse: Hochwertiges Holzgehäuse mit feinen Intarsienarbeiten und Goldbeschlägen Abmessungen: Klassisches, handliches Gehäusemaß Optik und handwerkliche Details Schon beim ersten Anblick fasziniert dieses Instrument durch seine außergewöhnlich edle und detailreiche Gestaltung: Edelholz & Intarsien: Das Gehäuse besticht durch eine wunderschöne Maserung des Holzes, welche durch traditionelle, geometrische Holzmosaike (Intarsien) auf der Vorderseite kunstvoll unterbrochen wird. Gold-Optik & Samtrot: Die glänzenden Goldarmaturen, die goldenen Basstrichter und die vergoldeten Gehäuseecken harmonieren perfekt mit dem tiefen Rot des Balgs und dem dahintergelegten roten Filz der Bassöffnung. Prachtvolle Gravur: Auf der Vorderseite prangt eine detailreiche, messingfarbene Wappenplatte mit dem eingravierten Schriftzug der Traditionsmarke Alpenklang aus dem Hause Musik Herbst Unken. Klangcharakteristik: Kernig, weich und durchsetzungsstark Akustisch liefert die Alpenklang „Unken“ genau das, was Spieler an einer echten österreichischen Harmonika schätzen. Durch die 3-chörige Bauweise im Diskant entfaltet sich ein warmer, nicht zu aufdringlicher, aber dennoch wunderbar schwebender Tremolo-Klang. Die 15 Bässe sorgen – unterstützt durch die typischen Helikonbässe – für ein tiefes, kräftiges und rhythmisches Fundament, das sich hervorragend für die traditionelle Volksmusik, Polkas und Boarische eignet. Dank der klassischen Stimmung in G/C/F/B ist das Instrument zudem extrem vielseitig im Zusammenspiel mit anderen Musikanten einsetzbar. 📸 Hinweis zu den Innenaufnahmen (Bilder): Auf den Fotos des geöffneten Gehäuses sowie am Gehäuserand sind elektronische Kabelverbindungen und Steuerungselemente zu sehen. Hierbei handelt es sich um eine nachträglich verbaute Totter-MIDI-Elektronik. In diesem rein akustischen Museums-Exponat wird ausschließlich das traditionelle, mechanische Instrument in seiner ursprünglichen Bauweise und Geschichte beschrieben; die Elektronik dient lediglich als nützliche Zusatzfunktion des abgebildeten Modells.
Akkordeon Delicia Choral 23 rot 41/120/III/7/5, gebraucht
gebrauchtes Akkordeon aus dem Hause Delicia mit 120 Bässen und 3 Chören in rot-perlmutt Made in Tschechien Allgemeinzustand ist sehr gut wenig sichtbare Gebrauchsspuren leicht verstimmt (einige Ventile stehen ab) Wachs ist alt und hart nur leichte Flugrostansätze auf den Nieten und Zungen Balgdichtung sollte getauscht werden Im Lieferumfang ist ein originaler Koffer und alte Riemen Auf Wunsch können sämtliche Reparaturen bei uns in der Fachwerkstatt durchgeführt werden, auch neue Riemen können gegen Aufpreis mitgeliefert werden. Wert im generalüberholten Zustand wäre 1200€ Gebrauchte Instrumente haben immer Gebrauchsspuren, wie Kratzer, Dellen oder Korrosion, sind in der Regel verstimmt und haben veraltetes Wachs (spröde und rissig) Deshalb übernehmen wir keine Gewähr auf versteckte Mängel bei unreparierten und gebrauchten Instrumenten, die älter als 10 Jahre sind. Fragen Sie bitte vor den Kauf lieber noch einmal nach, am besten schriftlich, gerne auch mit Wunsch auf Rückruf, wir rufen bei Gelegenheit gerne zurück. Verkauf im Kundenauftrag
Akkordeon Weltmeister Monte 37 Helikon Museum
Die perfekte Brücke zwischen Akkordeon-Komfort und urigem Steirischen-Sound Dieses Exponat ist ein absolutes Highlight für Liebhaber der alpenländischen und volkstümlichen Musik. Mit der Monte 37 Helikon hat die traditionsreiche Marke Weltmeister ein hochspezialisiertes Tastenakkordeon geschaffen, das den unverkennbaren, wuchtigen Bassklang einer Steirischen Harmonika auf das chromatische Piano-Akkordeon überträgt. In edler Nussbaum-Optik gehalten, vereint dieses Instrument erstklassige deutsche Wertarbeit mit feinsten italienischen Klangkomponenten zu einem Instrument mit purem alpenländischen Charakter. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon (Diatonisch-akustischer Spezialaufbau) Modell: Monte 37 Helikon Hersteller: Weltmeister (Klingenthal, Deutschland) Farbe / Gehäuse: Warmes Nussbaum-Massivholzdesign Diskant: 37 Tasten, 4-chörig aufgebaut (LMMM-Bestückung) Stimmplatten: Premium-Stimmplatten von Voci-Armoniche (Castelfidardo, Italien) Diskant-Register: 11 Bässe: 96 Bässe (inklusive zuschaltbarer Helikonbässe) Besondere Merkmale: Echte Helikonbässe im Bass, echtes 3-chöriges Tremolo + tiefer 16'-Chor im Diskant Besonderheiten des Modells „Monte 37“ 1. Die italienische Seele: „Voci-Armoniche“ Stimmplatten Das absolute Qualitätsmerkmal dieses spezifischen Exponats liegt im Verborgenen: Es wurden Stimmplatten der renommierten Manufaktur Voci-Armoniche aus der italienischen Akkordeon-Hochburg Castelfidardo verbaut. Diese Platten stehen für: Exzellentes Ansprechverhalten: Selbst bei feinstem Balgzug schwingen die Stimmzungen sofort und sauber an. Unglaubliche Dynamik: Sie erlauben ein extrem kontrolliertes Spiel vom zartesten Piano bis zum kraftvollen Forte, ohne dass der Ton abreißt oder verstimmt. Langlebigkeit und Stimmstabilität: Die präzise italienische Fertigung sorgt dafür, dass das Instrument auch bei intensiver Beanspruchung extrem stimmstabil bleibt. 2. Das dicke 3-chörige Tremolo & das tiefe 16'-Register (LMMM) Die 4-chörige Diskantseite ist in einer klassischen LMMM-Konfiguration (Low-Middle-Middle-Middle) ausgelegt: Das zünftige 3-chörige Tremolo (MMM): Drei 8-Fuß-Chöre ($8'$) sind leicht gegeneinander verstimmt. Dadurch entsteht ein extrem fettes, nasses und durchdringendes Musette-Tremolo. Es verleiht Polkas, Walzern und Märschen die unverwechselbare, fröhliche Spritzigkeit und die nötige Durchsetzungskraft auf der Bühne. Die kraftvolle Tiefe (16' / L): Der zusätzliche tiefe 16-Fuß-Chor ($16'$) lässt sich für einen runden, voluminösen und getragenen Klang hinzuschalten. Er bildet das perfekte akustische Gegengewicht zu den schneidigen Tremolo-Stimmen. 3. Die Helikonbässe (Der „Steirische“ Sound) Die herausragende Besonderheit dieses Akkordeons liegt auf der Bassseite. Weltmeister hat hier echte, extragroße Helikon-Stimmplatten verbaut. Auf Knopfdruck erzeugen diese tiefen Stimmzungen einen extrem kraftvollen, schwebenden und beinahe tubaähnlichen Basssound, wie man ihn sonst nur von der Steirischen Harmonika kennt. Dadurch lässt sich im Solo-Spiel ein Rhythmus-Fundament erzeugen, das im normalen Akkordeonbau seinesgleichen sucht. 4. Naturholz-Ästhetik in Nussbaum Im Gegensatz zu klassischen, oft bunt foliierten Zelluloid-Modellen setzt die Monte-Serie auf zeitlose Eleganz. Das Gehäuse aus echtem Nussbaumholz strahlt eine urige Wärme aus, die perfekt zum traditionellen Charakter der volkstümlichen Musik passt. Die Geschichte der Marke: Das Ende einer großen Ära Dieses Modell dokumentiert heute das schmerzhafte Ende eines gigantischen Kapitels deutscher Musikgeschichte: Die Klingenthaler Tradition: Weltmeister (zuletzt firmierend als Harmona Akkordeon GmbH) war der älteste Akkordeonhersteller der Welt. Seit 1852 wurden im sächsischen Klingenthal (Vogtland), dem historischen Zentrum des deutschen Musikwinkel-Handwerks, Instrumente in Serie gefertigt. Zu DDR-Zeiten wuchs der Betrieb zum gigantischen Kombinat heran, das zeitweise über 100.000 Akkordeons pro Jahr weltweit exportierte. Insolvenz und Schließung: Nach jahrzehntelangem Überlebenskampf im veränderten Weltmarkt ereilte die Traditionsfirma schließlich das endgültige Aus: Weltmeister musste Insolvenz anmelden und die Produktion am geschichtsträchtigen Standort in Klingenthal einstellen. Damit verlor Deutschland einen seiner wichtigsten Pfeiler im traditionellen Instrumentenbau. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Ein gesuchtes Erbe auf dem Gebrauchtmarkt Durch das endgültige Aus von Weltmeister hat sich die Marktsituation für Modelle wie die „Monte 37“ schlagartig verändert. Da keine neuen Instrumente mehr produziert werden, sind gut erhaltene Exemplare im Fachhandel und auf dem Privatmarkt extrem gesucht. Die Begehrtheit: Die Kombination aus 96 Bässen (die noch gut tragbar und kompakt sind) und echten Helikonbässen macht die Monte 37 zu einer der gefragtesten „Volksmusik-Maschinen“ überhaupt. Sie ist der perfekte Kompromiss für Akkordeonisten, die den geliebten Steirischen-Sound spielen möchten, ohne die Griffweise der Knöpfe neu lernen zu müssen. Wertstabilität: Durch die Schließung des Werks in Klingenthal und die Bestückung mit den exzellenten Voci-Armoniche-Stimmplatten ist dieses Instrument vom reinen Gebrauchsgegenstand zum begehrten Sammler- und Erbstück deutscher Handwerkskunst gereift, dessen Wert bei guter Pflege langfristig stabil bleiben wird.
Akkordeon Weltmeister Serino 34/80/III rot Museum
Dieses wunderbare Instrument überzeugt als treuer und extrem handlicher Begleiter. Dank seines angenehm leichten Gewichts und der kompakten Maße ist es spielend einfach zu handhaben, ohne dass man dabei Kompromisse eingehen muss. Die 3-chörige Bauweise verleiht dem Akkordeon einen erstaunlich schönen, warmen und ausgewogenen Klang. Mit seinen 34 Diskanttasten und 80 Bällen bietet es genau den richtigen Spielraum für Musiker, die ein unkompliziertes Instrument für den spontanen Einsatz, die Reise oder gesellige Runden suchen. Eigenschaften Bässe: 80 Bässe Chöre: 3 Chöre im Diskant Diskant (Tasten): 34 Tasten Diskant-Register: 5 Register Bass-Register: 3 Register Gehäuse: Handliches Holzgehäuse mit rot-perloidem Zelluloid-Überzug Herstellungsland und -region: Deutschland (Klingenthal, ehem. DDR) Marke: Weltmeister Weitere Merkmale: Klassisches Verdeck-Design mit markantem Weltmeister-Logo, schwarze Registerdrücker, weiß abgesetztes Bass-Tastaturfeld Über den Hersteller "Weltmeister" Seit 1852 fertigt der Traditionsbetrieb im sächsischen Klingenthal mit handwerklichem Geschick, Erfindergeist und musikalischem Gehör hochwertige Akkordeons. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Betriebe der Region im VEB Klingenthaler Harmonikawerke zusammengeführt. Unter der Weltmarke Weltmeister entwickelte sich der Standort zum zeitweise größten Akkordeonhersteller der Welt. Die Modellreihe Serino gehört zu den beliebtesten Einstiegs- und Mittelklasse-Instrumenten der Klingenthaler Produktion aus den 1970er- und 1980er-Jahren. Sie zeichnet sich besonders durch ihre unkomplizierte, robuste Mechanik und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis aus, wodurch sie Generationen von Musikschülern den Weg ebnete. Nach der Wiedervereinigung wurde die Fertigung unter der Harmona Akkordeon GmbH fortgeführt, bevor der Traditionsbetrieb nach einer wechselvollen Geschichte die Produktion einstellen musste. Dieses Exponat bewahrt das Erbe dieser jahrzehntelangen, weltberühmten Fertigungstradition im „klingenden Tal“.
Akkordeon Hohner Morino VI M 185 Bass Muesum
Dieses Instrument ist ein wahrer Koloss der Akkordeon-Geschichte und ein absolutes Traumschiff für Solisten. Die Hohner Morino VI M aus dem Jahr 1963 verkörpert die absolute Königsklasse des Trossinger Akkordeonbaus. Mit einer opulenten Ausstattung von 45 Diskanttasten, 5 Chören, echtem Cassotto, Musette-Stimmung sowie einem Kinnregister und zwei Daumen-Schieberegistern bietet dieses Instrument ein schier unerschöpfliches Klangspektrum. Besonders macht dieses Modell die Bestückung mit erlesenen, extrem stimmstabilen und ausdrucksstarken Bugari-Stimmplatten sowie das vorgelagerte Melodiebass-System (MIII). Mit imposanten 16 kg Lebendgewicht ist dieses Prachtexemplar ein hochspannendes Zeugnis einer Ära, in der Masse gleichbedeutend mit maximalem Soundvolumen war. Eigenschaften Diskant-Tasten: 45 Tasten (erweiterter Tonumfang: F bis A) Chöre (Diskant): 5-chörig (inkl. Musette-Stimmung) Cassotto: Ja (2 Chöre im Cassotto) Diskant-Register: 11 Register Zusatzregister: 1 Kinnregister, 2 Daumen-Schieberegister Bässe (Gesamt): 185 Bassknöpfe Melodiebass (MIII): Ja (fest vorgelagertes System, kein Convertor) Chöre (Bass): 4-chörig Bass-Register: 3 Register Stimmplattenqualität: Hochwertigste Bugari-Stimmplatten (für herausragende Dynamik und feinste Ansprache) Gewicht: ca. 16 kg Baujahr: 1963 Herstellungsland und -region: Deutschland (Trossingen, im Hohner-Stammwerk) Bauweise: Massives, akustisch hervorragendes Holzgehäuse Einst unentbehrlich im Studium – heute eine physische Herausforderung Für Musikstudenten an den Konservatorien und Musikhochschulen der 1960er- bis 1980er-Jahre war die Morino VI M das unabdingbare Standard-Instrument. Wer klassische Literatur, komplexe Bach-Fugen oder moderne Originalliteratur für Akkordeon studieren wollte, kam an diesem Modell schlichtweg nicht vorbei. Das vorgelagerte MIII-System: Im Gegensatz zu modernen Convertor-Akkordeons, bei denen man die Standard-Bassknöpfe mechanisch auf Melodie-Einzeltöne umschaltet, besitzt die Morino VI M ein vorgelagertes System. Hierbei sind die chromatischen Melodiebass-Reihen (MIII) physisch vor den Standardbässen angeordnet. Das System erfordert eine exzellente, weite Handhaltung und enorme Treffsicherheit, bietet dafür aber sofortigen, uneingeschränkten Zugriff auf beide Basswelten ohne Umschaltverzögerung. Der Wandel der Zeit – Das Gewichtsproblem: Mit rund 16 kg ist die Morino VI M ein absolutes Schwergewicht. In der heutigen Zeit, in der Ergonomie, Rückenschonung und leichtere Carbon- oder Convertor-Bauweisen im Fokus stehen, gilt dieses Instrument vielen modernen Studenten und Konzertanten schlichtweg als zu schwer. Dennoch bleibt die physische Präsenz dieses Instruments unübertroffen: Das große Holzgehäuse und die schiere Masse sorgen für ein unvergleichliches Resonanzverhalten und ein Bassfundament, das man im wahrsten Sinne des Wortes im ganzen Körper spürt. Goldene Ära: Made in Germany mit italienischem Innenleben Die legendäre M-Serie von Hohner gilt unter Kennern als der absolute Höhepunkt des Trossinger Werks. Benannt nach dem genialen Konstrukteur Venanzio Morino, vereint diese Serie deutsche Ingenieurskunst mit italienischem Temperament. Die Fertigung dieses Instruments fand 1963 noch in echter Handarbeit direkt im Hohner-Stammwerk in Trossingen (Deutschland) statt. Um die akustischen Grenzen des Machbaren zu verschieben, ging Hohner jedoch eine hochkarätige Symbiose ein: Man importierte für die Spitzenmodelle die edelsten Stimmplatten aus dem italienischen Castelfidardo. Dass in dieser Morino VI M originale Bugari-Stimmplatten verbaut sind, ist ein absoluter Ritterschlag. Die Manufaktur Bugari ist weltbekannt für Stimmplatten von allerhöchster Güte, die sich durch einen extrem geringen Luftverbrauch, eine blitzschnelle Ansprache im Pianissimo und eine enorme Pegelfestigkeit im Fortissimo auszeichnen. Diese Kombination aus deutscher Präzision beim Gehäuse- und Mechanikbau und italienischer Stimmplatten-Vollendung macht dieses Instrument zu einem unschätzbar wertvollen Sammlerstück auf absolutem Konzertsaal-Niveau.
Akkordeon Weltmeister Serino 32 Museum
Kleines und leichtes Schülerinstrument für die Kleinen 32 Bässe 2-chörig mit 3 Register inkl. Koffer und Trageriemen
Akkordeon Weltmeister Stella 60 rot Museum
Dieses wunderbare Instrument präsentiert sich als leichtes und handliches Allround-Modell, das sich sowohl hervorragend für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene eignet, die ein kompaktes, reisetaugliches Instrument suchen. Trotz der handlichen Ausmaße muss man hierbei auf nichts verzichten: Dank der 3-chörigen Bauweise entfaltet das Akkordeon einen erstaunlich vollen, warmen und ausdrucksstarken Klang. Mit seinen 60 Bässen bietet es die perfekte Ausstattung für den flexiblen Einsatz, ohne den Spieler durch unnötiges Gewicht zu belasten. Eigenschaften Bässe: 60 Bässe Chöre: 3 Chöre im Diskant Diskant (Tasten): 30 Tasten Diskant-Register: 5 Register Bass-Register: Ohne Register (kompakte Direktmechanik) Gehäuse: Sehr kompaktes, leichtes Holzgehäuse mit rot-perloidem Zelluloid-Überzug Herstellungsland und -region: Deutschland (Klingenthal, ehem. DDR) Marke: Weltmeister Weitere Merkmale: Klassisches Verdeck-Design der Stella-Modellreihe mit verchromten Längsstreifen, kontrastierende Registerdrücker, optimal ausbalanciertes Tragegefühl Über den Hersteller "Weltmeister" Seit 1852 fertigt der Traditionsbetrieb im sächsischen Klingenthal mit handwerklichem Geschick, Erfindergeist und musikalischem Gehör hochwertige Akkordeons. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Betriebe der Region im VEB Klingenthaler Harmonikawerke zusammengeführt. Unter der Weltmarke Weltmeister entwickelte sich der Standort zum zeitweise größten Akkordeonhersteller der Welt. Die Modellreihe Stella gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Instrumentenreihen der Klingenthaler Nachkriegsgeschichte. Besonders die kompakteren Ausführungen wie dieses 60-Bass-Modell waren über Jahrzehnte hinweg die erste Wahl für den Musikunterricht und die Freizeit. Sie gelten bis heute als sprichwörtlich robust, wartungsfreundlich und klanglich ausgewogen. Nach der Wiedervereinigung wurde die Fertigung unter der Harmona Akkordeon GmbH fortgeführt, bevor der Traditionsbetrieb nach einer wechselvollen Geschichte die Produktion einstellen musste. Dieses Exponat bewahrt das Erbe dieser jahrzehntelangen, weltberühmten Fertigungstradition im „klingenden Tal“.
Akkordeon Hohner Golina II 41/120/V/12/7 Museum
Hier präsentieren wir ein absolutes Meisterwerk der Instrumentenbaukunst und eine außergewöhnliche Rarität: die legendäre Hohner Golina II. Dieses hochklassige Konzertinstrument wurde für allerhöchste Ansprüche im Solisten- und Orchesterbereich konzipiert und vereint eine fulminante, 5-chörige Ausstattung im Diskant wie auch im Bass. Ausgestattet mit einem echten Cassotto (Winkelkanal für die Fußlagen $16'$ und $8'$) und handgearbeiteten Stimmplatten der höchsten Güteklasse (a Mano), besticht dieses Instrument durch eine unübertroffene Ansprache, enorme Dynamik und einen seidenweichen, edlen Klangcharakter. Eigenschaften Piano-Tasten: 41 Tasten (Tonumfang: F bis A) Bässe: 120 Standardbässe Gattung: Chromatisch Chöre (Diskant): 5-chörig Cassotto-Chöre: 2 Chöre im Cassotto ($16'$ + $8'$) Diskant-Register: 12 + 1 Register (12 verschiedene Klangfarben plus Generalschalter) Chöre (Bass): 5-chörig im Standardbass Bass-Register: 7 Register Stimmplattenqualität: Handgearbeitet (a Mano) für direkte Ansprache und exzellente Stimmstabilität (als hochwertige Sonderbestückung) Gehäuse: Klassisch elegantes, schwarzes Hochglanz-Gehäuse Verdeckmechanik: Einzigartige, mechanisch steuerbare Jalousie (Sordino) zur stufenlosen Dämpfung des Diskantklangs Das akustische Highlight: Die besondere Verdeck-Jalousie Eine der faszinierendsten Besonderheiten der Hohner Golina II ist die im Verdeck integrierte Dämpfungskonstruktion. Neben den klassischen Klangregistern befindet sich eine mechanisch bedienbare Jalousie direkt unter dem reich verzierten Kühlergrill. Funktionsweise: Durch das Schließen dieser Klappen wird der Luftaustritt aus dem Diskantraum physikalisch eingegrenzt. Klangliche Wirkung: Im geöffneten Zustand klingt die Golina II strahlend, brillant und durchsetzungsstark. Schließt man die Jalousie, wird der Schall sanft gefiltert. Der Klang gewinnt an zusätzlicher Wärme, wirkt angenehm gedämpft, fast intim, und erinnert an den weichen Charakter historischer Orgeln. Diese Dämpfung arbeitet Hand in Hand mit dem eingebauten Cassotto und erlaubt dem Spieler eine extrem feinfühlige, akustische Raum-Anpassung. Der spannende Hintergrund: Die "Golina" als italienischer Gola-Abstecher Die Golina-Serie gehört zu den am heißesten diskutierten Modellen der Hohner-Geschichte. Optisch ist sie ein direkter, bewusster Abstecher von der legendären Hohner Gola – dem unbezahlbaren, in mühsamer Einzelhandarbeit im Trossinger Meisteratelier gefertigten „Maybach“ unter den Akkordeons. Hohner übernahm für die Golina nahezu eins zu eins das markante, luxuriös verchromte Gola-Verdeckdesign. Der eigentliche Clou liegt jedoch in ihrer Herkunft: Während die echte Gola in Trossingen entstand, ließ Hohner die Golina-Modelle in den 1960er Jahren in Italien in Kooperation mit den renommiertesten dortigen Manufakturen (wie Bugari und Excelsior) fertigen. Unter dem Gehäuse verbirgt sich daher im Grunde eine italienische Interpretation der Morino im edlen Gola-Gewand. Sie schließt die Lücke zwischen der kraftvollen Morino und der unerschwinglichen Gola. Sie bietet das Beste aus zwei Welten: das unverwechselbare, edle Erscheinungsbild und die klangliche Raffinesse der Gola-Ästhetik, kombiniert mit dem typisch warmen, samtigen Klangcharakter italienischer Spitzeninstrumente. Dieses seltene Exponat ist ein faszinierendes Zeugnis dieser deutsch-italienischen Symbiose auf absolutem Konzertniveau.
Akkordeon Rutar Simfonija 5R 41/120/V/13 gebraucht
gebrauchtes Akkordeon aus dem Hause Rutar aus Slowenien Bodenständiges Instrument mit sauberer Verarbeitung 5-chörig, schön für Oberkrainermusik mit Stummschalte-Register im Diskant ohne Bassregister Gebraucht, aber guter Zustand: Stimmplatten im gutem Zustand Wachs könnte evtl. gewechselt werden (Aufpreis) sollte etwas nachgestimmt werden (Aufpreis) Mechanik läuft sauber und leicht Dicht Gehäuse rückseitig leider etwas in Mitleidenschaft gezogen, wegen einiger Umbauten, deshalb schlechte Lackausbesserungen (kann nachlackiert werden - Aufpreis) Koffer und Trageriemen vorhanden und im Lieferumfang vorhanden Verkauf im Kundenauftrag Gebrauchte Instrumente haben immer Gebrauchsspuren, wie Kratzer, Dellen oder Korrosion, sind in der Regel verstimmt und haben veraltetes Wachs (spröde und rissig) Deshalb übernehmen wir keine Gewähr auf versteckte Mängel bei unreparierten und gebrauchten Instrumenten, die älter als 10 Jahre sind. Fragen Sie bitte vor den Kauf lieber noch einmal nach, am besten schriftlich, gerne auch mit Wunsch auf Rückruf, wir rufen bei Gelegenheit gerne zurück.
Akkordeon Piatanesi Ottavianelli 37/96/V/13/5 LMMMH schwarz
seltenes Akkordeon von Piatanesi Ottovianelli (gebaut bei Emme?) mit 96 Bässen und 5 Chören (ohne Cassotto) in schwarz Aus einer italienischen Manufaktur, welche es leider so nicht mehr gibt. Nach langer Recherche sind keine verlässlichen Infos gefunden worden. Sollte jemand brauchbare Infos haben, darf uns gerne kontaktieren.
Akkordeon Weltmeister Serie 90 - 80 Bass Museum
Dieses herausragende Exponat verkörpert die traditionsreiche sächsische Instrumentenbaukunst auf höchstem Niveau. Gefertigt als kompaktes, aber äußerst robustes Holzgehäuse, besticht das Instrument optisch durch seinen charakteristischen, rubinroten Zelluloid-Überzug. Klanglich überzeugt das Akkordeon durch eine kraftvolle, klare 3-chörige Stimmung, die dank erstklassiger Stimmplatten eine hervorragende Stimmstabilität aufweist. Eine echte Besonderheit dieses Modells ist die seltene Ausführung mit 80 Bässern, verteilt auf fünf Reihen, kombiniert mit drei präzisen Bassregistern. Eigenschaften Bässe: 80 Bässe (5 Reihen) Chöre: 3 Chöre (Oktavstimmung im Diskant) Diskant (Tasten): 34 Tasten Diskant-Register: 5 Register Bass-Register: 3 mechanische Registerdrücker Gehäuse: Holzgehäuse, rot-perloid beschichtet Herstellungsland und -region: Deutschland (Klingenthal, ehem. DDR) Marke: Weltmeister Weitere Merkmale: Goldeloxiertes Metallgitter (Lochverdeck), Ia schwedische Stahlstimmzungen, robuster Balg mit rotem/braunem Satinbezug Über den Hersteller "Weltmeister" Seit 1852 fertigt der Traditionsbetrieb im sächsischen Klingenthal mit handwerklichem Geschick, Erfindergeist und musikalischem Gehör hochwertige Akkordeons. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Betriebe der Region im VEB Klingenthaler Harmonikawerke zusammengeführt. Unter der Weltmarke Weltmeister entwickelte sich der Standort zum zeitweise größten Akkordeonhersteller der Welt. Die hier gezeigte Serie 90 stammt aus der Blütezeit dieser industriellen Fertigung in den 1960er Jahren. Sie war das Standardwerkzeug für unzählige Hobbymusiker und Ensembles in Ost und West. Nach der Wiedervereinigung wurde die Fertigung unter der Harmona Akkordeon GmbH erfolgreich fortgeführt, bevor der traditionsreiche Betrieb nach einer wechselvollen Geschichte die Produktion einstellen musste. Dieses Exponat bewahrt das Erbe dieser jahrzehntelangen, weltberühmten Fertigungstradition im „klingenden Tal“.
Akkordeon Hohner Concerto III N 34/72/III/5/2 rot, gebraucht
Dieses hervorragende Instrument repräsentiert die beliebte „N“-Generation der legendären Concerto-Baureihe aus dem Hause Hohner. Das handliche Mittelfeld-Akkordeon gilt unter Musikern im Kern als extrem robustes und klangstarkes Alltagsinstrument, das mit 34 Tasten und 72 Bässen die perfekte Balance aus Gewicht und musikalischem Umfang bietet. Die 3-chörige Bauweise sorgt für einen klaren, typischen Hohner-Klang. Eine technische Besonderheit dieses Modells betrifft die Tastaturlagerung: Die hier verwendeten Führungsgummis neigen im Laufe der Jahre dazu, speckig und klebrig zu werden. Dies führt dazu, dass die Tasten anfangen zu quietschen und sich nur noch schwergängig spielen lassen, weshalb diese Konstruktion für ein einwandfreies Spielgefühl regelmäßig fachgerecht gewartet werden muss. Eigenschaften Bässe: 72 Bässe Chöre: 3 Chöre im Diskant Diskant (Tasten): 34 Tasten Diskant-Register: 5 Register Bass-Register: 2 Register Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit rot-perloidem Zelluloid-Überzug Herstellungsland und -region: Deutschland (Trossingen) Marke: Hohner Weitere Merkmale: Klassisches Hohner-Verdeck mit vertikal geprägtem Hohner-Schriftzug, weiße Registerdrücker, im Inneren klassisch auf Holzstimmstöcken aufgebaut Über den Hersteller "Hohner" und die Concerto-Serie Das im Jahr 1857 von Matthias Hohner in Trossingen gegründete Unternehmen Hohner gilt als einer der geschichtsträchtigsten und bekanntesten Musikinstrumentenhersteller der Welt. Über Generationen hinweg prägten Handzuginstrumente aus Trossingen die globale Musiklandschaft und machten die Marke zu einem weltweiten Qualitätsbegriff. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts geriet das Traditionsunternehmen in eine schwere wirtschaftliche Krise, woraufhin im Jahr 1997 der taiwanesische Musikinstrumenten-Riese KHS Musical Instruments die Mehrheit übernahm und die Produktion strukturell neu ordnete. Die Concerto III N stammt aus der Epoche vor diesem großen Umbruch und wurde noch im Stammwerk in Trossingen gefertigt. Sie gilt unter Kennern als treuer, wertbeständiger Klassiker der deutschen Fertigungsgeschichte. Trotz der bekannten, wartungsbedürftigen Tastaturführungen ist dieses Modell aufgrund seiner sonstigen Unverwüstlichkeit und des hervorragenden Klangcharakters bis heute ein überaus geschätztes Instrument in Musikschulen und Vereinen.
Akkordeon Böhm Diamant 80/3
schönes Akkordeon aus Klingenthal Aus DDR-Zeit
Akkordeon Weltmeister Meteor 41/120/IV/11/5 Museum
Dieses herausragende Instrument gilt als absolut unverwüstliches Allround-Werkzeug und ist für jeden noch so rauen Einsatzzweck im Freien, auf der Bühne oder im Vereinsleben bestens gerüstet. Als vollwertiges, großes Akkordeon bietet es mit 41 Diskanttasten und 120 Bässen den maximalen Tonumfang für anspruchsvolle Spieler. Dank der 4-chörigen Bauweise entfaltet die „Meteor“ ein besonders kraftvolles, durchsetzungsstarkes Klangvolumen, das sich über elf Diskant- und fünf Bassregister facettenreich und flexibel auf die jeweilige Musikrichtung abstimmen lässt. Eigenschaften Bässe: 120 Bässe Chöre: 4 Chöre im Diskant Diskant (Tasten): 41 Tasten Diskant-Register: 11 Register Bass-Register: 5 Register Gehäuse: Extrem robustes Holzgehäuse im markanten, zeitlosen Design Herstellungsland und -region: Deutschland (Klingenthal, ehem. DDR) Marke: Weltmeister Weitere Merkmale: Kantiges, modernes Verdeck-Design der Meteor-Modellreihe, langlebige und bewährte Tastaturmechanik, breite Riemenaufhängung für optimalen Tragekomfort Über den Hersteller "Weltmeister" Seit 1852 fertigt der Traditionsbetrieb im sächsischen Klingenthal mit handwerklichem Geschick, Erfindergeist und musikalischem Gehör hochwertige Akkordeons. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Betriebe der Region im VEB Klingenthaler Harmonikawerke zusammengeführt. Unter der Weltmarke Weltmeister entwickelte sich der Standort zum zeitweise größten Akkordeonhersteller der Welt. Die Modellreihe Meteor gehört zu den bekanntesten und meistgebauten Baureihen der Klingenthaler Werke aus den 1970er- und 1980er-Jahren. Sie erlangte vor allem durch ihre sprichwörtliche Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit Kultstatus bei Generationen von Akkordeonisten. Nach der Wiedervereinigung wurde die Fertigung unter der Harmona Akkordeon GmbH fortgeführt, bevor der Traditionsbetrieb nach einer wechselvollen Geschichte die Produktion einstellen musste. Dieses Exponat bewahrt das Erbe dieser jahrzehntelangen, weltberühmten Fertigungstradition im „klingenden Tal“.
Akkordeon Paolo Soprani Musette Saxophonklappen gebraucht
Hier ist der komplette, fehlerfreie und aktualisierte Text für dein Online-Museum: Exponat-Archiv: Paolo Soprani „Musette“ mit Saxophonklappen-Verdeck Ein klangliches Meisterwerk und ein Stück lebendige Akkordeongeschichte Dieses Exponat stammt aus dem Hause Paolo Soprani – der ältesten und prestigeträchtigsten Akkordeonmanufaktur der Welt aus Castelfidardo, Italien. Die Marke ist ein weltweites Synonym für handwerkliche Perfektion und wurde aufgrund ihrer enormen Bedeutung für die Musikgeschichte offiziell in das italienische „Sonderregister historischer Marken von nationalem Interesse“ aufgenommen. Das vorliegende Modell „Musette“ besticht durch seine edle Verarbeitung und eine seltene, hochwirksame akustische Besonderheit auf der Diskantseite. Das Saxophonklappen-Verdeck: Ganzheitliche akustische Dämpfung Das markanteste optische und technische Merkmal dieses Instruments ist das außergewöhnliche Verdeck mit integrierten Saxophonklappen. Im Gegensatz zu anderen Konstruktionen dient dieses Klappenverdeck hier nicht der Schallumleitung, sondern einer ganzheitlichen, akustischen Dämpfung des gesamten Diskants: Der Effekt: Durch das Schließen der Klappen wird der Klang über alle Chöre und Register hinweg gleichmäßig gedämpft und abgerundet. Das Klangbild: Das Instrument verliert seine scharfen Spitzen und wechselt zu einem wunderbar warmen, weichen und edlen Charakter. Dieser Klangeindruck kommt dem eines echten Cassottos verblüffend nahe – mit dem Unterschied, dass er sich über die gesamte Tangerung (Tastatur) und nicht nur auf einzelne Chöre auswirkt. Der unverkennbare Musette-Sound Das Instrument ist mit einem echten Doppeltremolo ausgestattet: Drei im 8'-Fußton gehaltene Chöre sind bewusst gegeneinander verstimmt, um den typisch schwebenden Klangcharakter zu erzeugen. Historische Besonderheit der Stimmung: Früher wurde bei diesen Modellen ab Werk oft ein sehr kräftiges, ausgeprägtes Tremolo gestimmt. Diese weite Schwebung war damals extrem populär und liefert genau jenen charakteristischen, „nassen“ Sound, der so perfekt zur traditionellen französischen Musette-Musik, zum Chanson oder zum Folk passt. Das Saxophon-Verdeck fungiert hierbei als rein akustischer Filter: Bei geöffnetem Verdeck kommt die volle, spritzige Kraft dieses starken Tremolos zum Vorschein. Wird das Verdeck geschlossen, nimmt die ganzheitliche Dämpfung dem Sound die scharfen Spitzen – das Tremolo klingt dadurch sofort runder, weicher und angenehm melancholisch. Der Blick des Fachmanns: Qualität und Markt heute Während diese Musette-Modelle mit Saxophonklappen in früheren Jahrzehnten auch in Deutschland extrem populär waren, hat sich der Geschmack auf dem hiesigen Markt gewandelt. Das Modell steht heute nicht mehr so stark im Rampenlicht wie andere Fabrikate – und das völlig zu Unrecht. Die Verarbeitung des Gehäuses und der Mechanik ist erstklassig, extrem solide und auf maximale Langlebigkeit ausgelegt. Aus technischer Sicht wurden ab Werk zwar nicht immer die allerbesten High-End-Stimmplatten verbaut, was der Spielfreude jedoch keinen Abbruch tut: Das Instrument überzeugt durch seine robuste Alltagstauglichkeit und ist ein wunderbares Beispiel für langlebigen, italienischen Qualitätsbau. Die Geschichte hinter dem Mythos: Wie Paolo Soprani eine Industrie erschuf Die Entstehung der Marke Paolo Soprani im Jahr 1863 liest sich wie eine Legende, legte jedoch den realen Grundstein für die weltweite Akkordeonindustrie in Castelfidardo (Italien): Die Geburtsstunde im Jahr 1863 Ein österreichischer Pilger befand sich auf dem Rückweg vom Heiligtum in Loreto und suchte für eine Nacht Unterschlupf auf dem Bauernhof der Familie Soprani nahe Castelfidardo. Zum Dank für die Gastfreundschaft setzte er sich ans Kaminfeuer und spielte auf einer seltsamen, hölzernen Musikbox – einer Kopie des 1829 in Wien von Cyrill Demian patentierten „Accordeons“. Der junge Paolo Soprani war fasziniert. Die Legende besagt, dass er nachts heimlich die Box des schlafenden Pilgers bis ins kleinste Detail studierte, um ihre Geheimnisse zu entschlüsseln. Vom Heimbetrieb zur Weltmarke: Bereits 1864 eröffnete Paolo mit seinen Brüdern eine winzige Werkstatt im eigenen Haus. Die ersten Instrumente (damals „Armoniche“ genannt) verkaufte er selbst auf den Märkten und an Pilger im nahegelegenen Loreto. Das Instrument schlug ein: Bauern tanzten zur Volksmusik, und die Nachfrage explodierte. Der globale Siegeszug: Um 1872 zog die Fabrik ins Zentrum von Castelfidardo. Um die Jahrhundertwende exportierte Soprani, mittlerweile ein Betrieb mit rund 400 Mitarbeitern, in die ganze Welt – insbesondere in die USA, wo das Instrument den italienischen Auswanderern half, ihr Heimweh zu lindern. Im Jahr 1900 feierte das Unternehmen einen triumphalen Erfolg auf der Weltausstellung in Paris. Paolo Soprani verstarb schließlich im Jahr 1918 im Alter von 73 Jahren. Die Rettung der Marke: Das Erbe der Familie Breccia Wenn man heute ein neues Instrument von Paolo Soprani kauft, blickt man auf eine besondere Rettungsgeschichte. Oft wird vermutet, dass die heutigen Inhaber direkt mit der Soprani-Familie verwandt sind – doch historische Dokumente und Firmenchroniken aus Castelfidardo zeigen, dass diese Verbindung rein professioneller und geschäftlicher Natur ist: Die Wurzeln in den Soprani-Werkstätten: Die Familie Breccia war ursprünglich über die Arbeit mit den Sopranis verbunden. Alessandro und Remo Breccia (die Großonkel des heutigen Inhabers Giansandro Breccia) arbeiteten Mitte des 20. Jahrhunderts über Jahre hinweg als hochspezialisierte Techniker in den berühmten Fabriken von Paolo und Settimio Soprani. Die Kunst des Stimmzungenbaus: Giansandro Breccia selbst ist der Sohn von Romolo Breccia. Dessen Brüder gründeten 1946 nach ihren Lehrjahren bei Soprani die Firma Salpa zur Herstellung von Stimmzungen (Voci armoniche). Giansandro wuchs somit in einer traditionsreichen Familie von Stimmzungenbauern auf und atmete den Instrumentenbau von Kindesbeinen an ein. Die Gründung von PASCO: Als das ursprüngliche Familienunternehmen Paolo Soprani schließlich erlosch, drohte der legendäre Name zu verschwinden. Im Jahr 1995 gründete Giansandro Breccia zusammen mit Mario Moreschi (dem Enkel des Gründers der traditionsreichen Moreschi-Akkordeons) die Firma Pasco Italia SRL. Diese übernahm die Namens- und Markenrechte von Paolo Soprani. Es besteht also keine verwandtschaftliche Blutlinie zwischen den heutigen Besitzern und den Sopranis. Stattdessen schließt sich hier ein perfekter historischer Kreis: Giansandros Vorfahren lernten ihr Handwerk einst in den Werkstätten von Paolo Soprani – und Jahrzehnte später war es eben diese Familie Breccia, die den berühmtesten Markennamen Castelfidados vor dem Vergessen bewahrte und ihn unter dem Motto „Innovation durch Tradition“ erfolgreich in die Moderne führte. Technische Daten Chöre Diskant 4 Chöre Bass 5 Musette ja Register Diskant 9 Register Bass 2 Tasten 41 Bässe 120 Gewicht (ohne Riemen) 11,8 kg Gebrauchte Instrumente haben immer Gebrauchsspuren, wie Kratzer, Dellen oder Korrosion, sind in der Regel verstimmt und haben veraltetes Wachs (spröde und rissig) Deshalb übernehmen wir keine Gewähr auf versteckte Mängel bei unreparierten und gebrauchten Instrumenten, die älter als 10 Jahre sind. Fragen Sie bitte vor den Kauf lieber noch einmal nach, am besten schriftlich, gerne auch mit Wunsch auf Rückruf, wir rufen bei Gelegenheit gerne zurück.
Akkordeon Hohner Lucia III 96 Bass 37/96/III/5/3 schwarz Museum
Ein kompakter Klassiker der Nachkriegszeit aus deutscher Fertigung Die in den 1950er- und frühen 1960er-Jahren in Deutschland produzierte Lucia-Serie von Hohner steht für kompakte Vielseitigkeit und technische Innovation. Das Modell Lucia III in elegantem Schwarz vereint eine handliche Größe mit einem erstaunlich vollen Klangvolumen und spiegelt den Zeitgeist des Wirtschaftswunder-Akkordeonbaus perfekt wider. Pionierarbeit im Metallbau: Das Aluminium-Gehäuse Ebenso wie die legendäre Atlantic-Reihe brach auch die Lucia mit der traditionellen Fertigung: Statt des üblichen Holzkorpus besitzt dieses Instrument ein leichtes und robustes Aluminiumgehäuse. Diese Metallbauweise verlieh dem Akkordeon nicht nur eine hohe Stabilität, sondern auch einen unverkennbaren, sehr direkten und klaren Klangcharakter (ohne Cassotto). Technische Ausstattung & Klangcharakteristik Das vorliegende Exponat zeigt die Lucia III in einer perfekt ausbalancierten Konfiguration für Hobby- und Orchestermusiker: Tastatur & Bass: Ausgestattet mit 37 Diskanttasten und 96 Bässen bietet das Instrument vollen Spielumfang bei kompakter Bauweise. Die Chor-Besetzung (LMM): Das Instrument ist 3-chörig aufgebaut und verfügt über die klassische Registerkombination aus einer tiefen Oktave (16') und zwei Grundreihen im Tremolo (LMM). Dies ermöglicht sowohl kräftige, getragene Klänge als auch das beliebte, schwebende Tremolo. Der „Materialfehler“ der Geschichte: Das Schaumstoff-Problem Aus restauratorischer Sicht birgt die Lucia-Serie eine historische Besonderheit: Hohner experimentierte in dieser Ära bei den Klappenbelägen mit dem damals neuartigen Werkstoff Schaumstoff. Über die Jahrzehnte hinweg zeigte sich jedoch, dass sich dieser synthetische Schaumstoff unaufhaltsam zersetzt, klebrig wird und die Funktion blockiert. Für spezialisierte Reparateure und Fachwerkstätten – wie die unsere – gehört der fachgerechte Austausch dieser zersetzten Beläge gegen den traditionellen, bewährten Filz-Leder-Klappenbelag heute zu den klassischen Standardaufgaben bei der Restaurierung dieses Modells, um ihm wieder zu altem Glanz und voller Spielbarkeit zu verhelfen. Variantenreichtum der Modellreihe Die Lucia war ein extrem wandelbares Erfolgsmodell. Hohner fertigte die Serie in zahlreichen Variationen für jeden Anspruch: von kleineren 48- und 80-Bass-Modellen bis hin zu unterschiedlichen Registerausstattungen (2- bis 4-chörig) in reiner Oktav- oder ausgeprägter Tremolo-Stimmung.
Akkordeon Weltmeister Diana 37/96/IV/11/5 Museum
Dieses hervorragende Musikinstrument gilt als besonders robustes Arbeitstier für rauere Anlässe und Einsätze im Freien oder auf der Bühne. Trotz seiner angenehm kompakten Bauweise bietet das Akkordeon eine bemerkenswerte Vielfalt für ambitionierte Spieler. Ausgestattet mit 37 Diskanttasten und vollen 96 Bässen, liefert die 4-chörige Bauweise ein breites, kraftvolles Klangspektrum, das sich über elf Diskantregister sowie fünf Bassregister flexibel variieren lässt. Eigenschaften Bässe: 96 Bässe Chöre: 4 Chöre im Diskant Diskant (Tasten): 37 Tasten Diskant-Register: 11 Register Bass-Register: 5 Register Gehäuse: Robustes Holzgehäuse, tiefschwarz beschichtet Herstellungsland und -region: Deutschland (Klingenthal, ehem. DDR) Marke: Weltmeister Weitere Merkmale: Klassisches Verdeck-Design mit verchromten Querstreben, weiß-schwarz kontrastierende Registerdrücker, stabile Trageriemenbefestigung Über den Hersteller "Weltmeister" Seit 1852 fertigt der Traditionsbetrieb im sächsischen Klingenthal mit handwerklichem Geschick, Erfindergeist und musikalischem Gehör hochwertige Akkordeons. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Betriebe der Region im VEB Klingenthaler Harmonikawerke zusammengeführt. Unter der Weltmarke Weltmeister entwickelte sich der Standort zum zeitweise größten Akkordeonhersteller der Welt. Das hier gezeigte Modell Diana stammt aus der späten Schaffensphase dieses industriellen Großbetriebs (gebaut gegen Ende der 1980er-Jahre) und repräsentiert die verlässliche Gebrauchsklasse der Klingenthaler Werke. Sie war und ist ein beliebtes Standardwerkzeug für unzählige Musiker in ganz Europa. Nach der Wiedervereinigung wurde die Fertigung unter der Harmona Akkordeon GmbH fortgeführt, bevor der Betrieb nach einer wechselvollen Geschichte die Produktion einstellen musste. Dieses Exponat bewahrt das Erbe dieser jahrzehntelangen, weltberühmten Fertigungstradition im „klingenden Tal“.
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Neuheiten
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.
Die JBL Control 1 Pro ist ein extrem kompakter Breitband-Monitor zur Abhörkontrolle für einen weiten Applikationsbereich, vom Tonstudio über die Video Postproduction bis zum Ü-Wagen und Rundfunkstudio. Für Beschallungs- und Rufanlagen in Restaurants, Hotels und im audiovisuellen Bereich ist die JBL Control 1 Pro ebenfalls die ideale Lösung. Der Hoch- und Tieftontreiber ist bei der JBL Control 1 mit einer Magnet-Abschirmung gesichert, so daß dieser Lautsprecher gefahrlos in direkter Nähe von Video-Monitoren betrieben werden kann, ohne unliebsame Bildstörungen zu verursachen. Das Gehäuse der JBL Control 1 Pro besteht aus hochverdichtetem Polypropylenschaum, der hohe Resonanzarmut ermöglicht. Ein umfangreiches Angebot an optionalem Montagezubehör erlaubt Wandmontage und die exakte Anbringung und Ausrichtung des Monitors. Ein Wandhalter ist in der JBL Control 1 Pro-WH integriert. Der Halter ist mit einem Kugelgelenk ausgestattet, welches in der Wandplatte des Halters eingebaut ist. Somit lässt sich die JBL Control 1 Pro auch ohne optionale Zubehörteile einfach und schnell installieren. Sie ist erhältlich in weiß und schwarz.