Produkte filtern
Kundenservice
Öffnungszeiten:
Mo-Fr. 10-12 | 13:30-17
Hotline: 09264 96799-20
buero@musik-fast.de
Neuheiten
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.
Die JBL Control 1 Pro ist ein extrem kompakter Breitband-Monitor zur Abhörkontrolle für einen weiten Applikationsbereich, vom Tonstudio über die Video Postproduction bis zum Ü-Wagen und Rundfunkstudio. Für Beschallungs- und Rufanlagen in Restaurants, Hotels und im audiovisuellen Bereich ist die JBL Control 1 Pro ebenfalls die ideale Lösung. Der Hoch- und Tieftontreiber ist bei der JBL Control 1 mit einer Magnet-Abschirmung gesichert, so daß dieser Lautsprecher gefahrlos in direkter Nähe von Video-Monitoren betrieben werden kann, ohne unliebsame Bildstörungen zu verursachen. Das Gehäuse der JBL Control 1 Pro besteht aus hochverdichtetem Polypropylenschaum, der hohe Resonanzarmut ermöglicht. Ein umfangreiches Angebot an optionalem Montagezubehör erlaubt Wandmontage und die exakte Anbringung und Ausrichtung des Monitors. Ein Wandhalter ist in der JBL Control 1 Pro-WH integriert. Der Halter ist mit einem Kugelgelenk ausgestattet, welches in der Wandplatte des Halters eingebaut ist. Somit lässt sich die JBL Control 1 Pro auch ohne optionale Zubehörteile einfach und schnell installieren. Sie ist erhältlich in weiß und schwarz.
Knopfakkordeon Baro Professional 102 S B-Griff - gebraucht
3-chörig, Oktavstimmung,
Akkordeon Piatanesi Ottavianelli 37/96/V/13/5 LMMMH schwarz
seltenes Akkordeon von Piatanesi Ottovianelli (gebaut bei Emme?) mit 96 Bässen und 5 Chören (ohne Cassotto) in schwarz Aus einer italienischen Manufaktur, welche es leider so nicht mehr gibt. Nach langer Recherche sind keine verlässlichen Infos gefunden worden. Sollte jemand brauchbare Infos haben, darf uns gerne kontaktieren.
Akkordeon Paolo Soprani Musette Saxophonklappen gebraucht
Hier ist der komplette, fehlerfreie und aktualisierte Text für dein Online-Museum: Exponat-Archiv: Paolo Soprani „Musette“ mit Saxophonklappen-Verdeck Ein klangliches Meisterwerk und ein Stück lebendige Akkordeongeschichte Dieses Exponat stammt aus dem Hause Paolo Soprani – der ältesten und prestigeträchtigsten Akkordeonmanufaktur der Welt aus Castelfidardo, Italien. Die Marke ist ein weltweites Synonym für handwerkliche Perfektion und wurde aufgrund ihrer enormen Bedeutung für die Musikgeschichte offiziell in das italienische „Sonderregister historischer Marken von nationalem Interesse“ aufgenommen. Das vorliegende Modell „Musette“ besticht durch seine edle Verarbeitung und eine seltene, hochwirksame akustische Besonderheit auf der Diskantseite. Das Saxophonklappen-Verdeck: Ganzheitliche akustische Dämpfung Das markanteste optische und technische Merkmal dieses Instruments ist das außergewöhnliche Verdeck mit integrierten Saxophonklappen. Im Gegensatz zu anderen Konstruktionen dient dieses Klappenverdeck hier nicht der Schallumleitung, sondern einer ganzheitlichen, akustischen Dämpfung des gesamten Diskants: Der Effekt: Durch das Schließen der Klappen wird der Klang über alle Chöre und Register hinweg gleichmäßig gedämpft und abgerundet. Das Klangbild: Das Instrument verliert seine scharfen Spitzen und wechselt zu einem wunderbar warmen, weichen und edlen Charakter. Dieser Klangeindruck kommt dem eines echten Cassottos verblüffend nahe – mit dem Unterschied, dass er sich über die gesamte Tangerung (Tastatur) und nicht nur auf einzelne Chöre auswirkt. Der unverkennbare Musette-Sound Das Instrument ist mit einem echten Doppeltremolo ausgestattet: Drei im 8'-Fußton gehaltene Chöre sind bewusst gegeneinander verstimmt, um den typisch schwebenden Klangcharakter zu erzeugen. Historische Besonderheit der Stimmung: Früher wurde bei diesen Modellen ab Werk oft ein sehr kräftiges, ausgeprägtes Tremolo gestimmt. Diese weite Schwebung war damals extrem populär und liefert genau jenen charakteristischen, „nassen“ Sound, der so perfekt zur traditionellen französischen Musette-Musik, zum Chanson oder zum Folk passt. Das Saxophon-Verdeck fungiert hierbei als rein akustischer Filter: Bei geöffnetem Verdeck kommt die volle, spritzige Kraft dieses starken Tremolos zum Vorschein. Wird das Verdeck geschlossen, nimmt die ganzheitliche Dämpfung dem Sound die scharfen Spitzen – das Tremolo klingt dadurch sofort runder, weicher und angenehm melancholisch. Der Blick des Fachmanns: Qualität und Markt heute Während diese Musette-Modelle mit Saxophonklappen in früheren Jahrzehnten auch in Deutschland extrem populär waren, hat sich der Geschmack auf dem hiesigen Markt gewandelt. Das Modell steht heute nicht mehr so stark im Rampenlicht wie andere Fabrikate – und das völlig zu Unrecht. Die Verarbeitung des Gehäuses und der Mechanik ist erstklassig, extrem solide und auf maximale Langlebigkeit ausgelegt. Aus technischer Sicht wurden ab Werk zwar nicht immer die allerbesten High-End-Stimmplatten verbaut, was der Spielfreude jedoch keinen Abbruch tut: Das Instrument überzeugt durch seine robuste Alltagstauglichkeit und ist ein wunderbares Beispiel für langlebigen, italienischen Qualitätsbau. Die Geschichte hinter dem Mythos: Wie Paolo Soprani eine Industrie erschuf Die Entstehung der Marke Paolo Soprani im Jahr 1863 liest sich wie eine Legende, legte jedoch den realen Grundstein für die weltweite Akkordeonindustrie in Castelfidardo (Italien): Die Geburtsstunde im Jahr 1863 Ein österreichischer Pilger befand sich auf dem Rückweg vom Heiligtum in Loreto und suchte für eine Nacht Unterschlupf auf dem Bauernhof der Familie Soprani nahe Castelfidardo. Zum Dank für die Gastfreundschaft setzte er sich ans Kaminfeuer und spielte auf einer seltsamen, hölzernen Musikbox – einer Kopie des 1829 in Wien von Cyrill Demian patentierten „Accordeons“. Der junge Paolo Soprani war fasziniert. Die Legende besagt, dass er nachts heimlich die Box des schlafenden Pilgers bis ins kleinste Detail studierte, um ihre Geheimnisse zu entschlüsseln. Vom Heimbetrieb zur Weltmarke: Bereits 1864 eröffnete Paolo mit seinen Brüdern eine winzige Werkstatt im eigenen Haus. Die ersten Instrumente (damals „Armoniche“ genannt) verkaufte er selbst auf den Märkten und an Pilger im nahegelegenen Loreto. Das Instrument schlug ein: Bauern tanzten zur Volksmusik, und die Nachfrage explodierte. Der globale Siegeszug: Um 1872 zog die Fabrik ins Zentrum von Castelfidardo. Um die Jahrhundertwende exportierte Soprani, mittlerweile ein Betrieb mit rund 400 Mitarbeitern, in die ganze Welt – insbesondere in die USA, wo das Instrument den italienischen Auswanderern half, ihr Heimweh zu lindern. Im Jahr 1900 feierte das Unternehmen einen triumphalen Erfolg auf der Weltausstellung in Paris. Paolo Soprani verstarb schließlich im Jahr 1918 im Alter von 73 Jahren. Die Rettung der Marke: Das Erbe der Familie Breccia Wenn man heute ein neues Instrument von Paolo Soprani kauft, blickt man auf eine besondere Rettungsgeschichte. Oft wird vermutet, dass die heutigen Inhaber direkt mit der Soprani-Familie verwandt sind – doch historische Dokumente und Firmenchroniken aus Castelfidardo zeigen, dass diese Verbindung rein professioneller und geschäftlicher Natur ist: Die Wurzeln in den Soprani-Werkstätten: Die Familie Breccia war ursprünglich über die Arbeit mit den Sopranis verbunden. Alessandro und Remo Breccia (die Großonkel des heutigen Inhabers Giansandro Breccia) arbeiteten Mitte des 20. Jahrhunderts über Jahre hinweg als hochspezialisierte Techniker in den berühmten Fabriken von Paolo und Settimio Soprani. Die Kunst des Stimmzungenbaus: Giansandro Breccia selbst ist der Sohn von Romolo Breccia. Dessen Brüder gründeten 1946 nach ihren Lehrjahren bei Soprani die Firma Salpa zur Herstellung von Stimmzungen (Voci armoniche). Giansandro wuchs somit in einer traditionsreichen Familie von Stimmzungenbauern auf und atmete den Instrumentenbau von Kindesbeinen an ein. Die Gründung von PASCO: Als das ursprüngliche Familienunternehmen Paolo Soprani schließlich erlosch, drohte der legendäre Name zu verschwinden. Im Jahr 1995 gründete Giansandro Breccia zusammen mit Mario Moreschi (dem Enkel des Gründers der traditionsreichen Moreschi-Akkordeons) die Firma Pasco Italia SRL. Diese übernahm die Namens- und Markenrechte von Paolo Soprani. Es besteht also keine verwandtschaftliche Blutlinie zwischen den heutigen Besitzern und den Sopranis. Stattdessen schließt sich hier ein perfekter historischer Kreis: Giansandros Vorfahren lernten ihr Handwerk einst in den Werkstätten von Paolo Soprani – und Jahrzehnte später war es eben diese Familie Breccia, die den berühmtesten Markennamen Castelfidados vor dem Vergessen bewahrte und ihn unter dem Motto „Innovation durch Tradition“ erfolgreich in die Moderne führte. Technische Daten Chöre Diskant 4 Chöre Bass 5 Musette ja Register Diskant 9 Register Bass 2 Tasten 41 Bässe 120 Gewicht (ohne Riemen) 11,8 kg Gebrauchte Instrumente haben immer Gebrauchsspuren, wie Kratzer, Dellen oder Korrosion, sind in der Regel verstimmt und haben veraltetes Wachs (spröde und rissig) Deshalb übernehmen wir keine Gewähr auf versteckte Mängel bei unreparierten und gebrauchten Instrumenten, die älter als 10 Jahre sind. Fragen Sie bitte vor den Kauf lieber noch einmal nach, am besten schriftlich, gerne auch mit Wunsch auf Rückruf, wir rufen bei Gelegenheit gerne zurück.
Knopfakkordeon SR Cassotto C-Griff a Mano 4-chörig Sabbatini gebraucht
Wunderschönes Konzertakkordeon mit Cassotto C-Griff, Stufengriff, 4-Chörig, mit a Mano Stimmplatten von Sabbatini Kein Convertor (ohne MIII - no M3) Zwar unbekannter Hersteller (Hinweise nehme ich gerne an), aber hervorragende Verarbeitung
Akkordeon Mantovanelli 41/120/IV/11/5
Made in Italien 4-chörig mit 120 Bass (ohne Cassotto) Im Kundenauftrag. Zustand ist dem Alter entsprechend: verstimmt altes Wachs und Ventile Balgdichtung undicht weitere Mängel können vorhanden sein Eine Generalüberholung für eine zuverlässige Nutzbarkeit ist empfehlenswert. Gegen Aufpreis führen wir diese Reparaturen bei uns in der Fachwerkstatt durch. Gebrauchte Instrumente haben immer Gebrauchsspuren, wie Kratzer, Dellen oder Korrosion, sind in der Regel verstimmt und haben veraltetes Wachs (spröde und rissig) Deshalb übernehmen wir keine Gewähr auf versteckte Mängel bei unreparierten und gebrauchten Instrumenten, die älter als 10 Jahre sind. Fragen Sie bitte vor den Kauf lieber noch einmal nach, am besten schriftlich, gerne auch mit Wunsch auf Rückruf, wir rufen bei Gelegenheit gerne zurück.
Akkordeon Sartori Maestro II 41/120/IV/8/4 MT - gebraucht
Edles italienisches Akkordeon mit Tipo a Mano Stimmplatten Die schmale Tastatur (17,5 mm Tastenbreite) ermöglicht, trotz kleiner Bauweise, moderne Literatur ohne Abstriche zu spielen. Vor der Auslieferung: reinigen wir alle Stimmplatten und ventilieren die neu wird das Instrument reingestimmt wird der Balg überholt kommt ein neuer Balgschoner dran montieren wir einen neues Bassband wird das Instrument gründlich gereiniget Neue Trageriemen legen wir auch noch dazu Sie bekommen auf dieses Instrument 2 Jahre Garantie
Neuheiten
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.
Die JBL Control 1 Pro ist ein extrem kompakter Breitband-Monitor zur Abhörkontrolle für einen weiten Applikationsbereich, vom Tonstudio über die Video Postproduction bis zum Ü-Wagen und Rundfunkstudio. Für Beschallungs- und Rufanlagen in Restaurants, Hotels und im audiovisuellen Bereich ist die JBL Control 1 Pro ebenfalls die ideale Lösung. Der Hoch- und Tieftontreiber ist bei der JBL Control 1 mit einer Magnet-Abschirmung gesichert, so daß dieser Lautsprecher gefahrlos in direkter Nähe von Video-Monitoren betrieben werden kann, ohne unliebsame Bildstörungen zu verursachen. Das Gehäuse der JBL Control 1 Pro besteht aus hochverdichtetem Polypropylenschaum, der hohe Resonanzarmut ermöglicht. Ein umfangreiches Angebot an optionalem Montagezubehör erlaubt Wandmontage und die exakte Anbringung und Ausrichtung des Monitors. Ein Wandhalter ist in der JBL Control 1 Pro-WH integriert. Der Halter ist mit einem Kugelgelenk ausgestattet, welches in der Wandplatte des Halters eingebaut ist. Somit lässt sich die JBL Control 1 Pro auch ohne optionale Zubehörteile einfach und schnell installieren. Sie ist erhältlich in weiß und schwarz.