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Christus der Retter ist da - Weihnachtslieder für die Familie
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Produktinformationen "Christus der Retter ist da - Weihnachtslieder für die Familie"
66 Lieder mit zweistimmigen Notensätzen & Text und Akkordangaben. (4. Auflage)
Neu - mit Ringbindung
Das Heft ist sehr gut für
- den Kinderchor,
- die Familienandachten
- den Gottesdienst geeignet.
- Als die Hirten nachts
- Auf Heu und auf Stroh
- Aus dem Himmel auf die Erde
- Begrüßt mit frohen Melodien
- Bethlehem schläft
- Das Heil ist uns erschienen
- Deinen Königsthron
- Die Hirten, sie waren im Felde
- Die Welt war wo dunkel
- Er hatte es so gut
- Es ist schon lange, lange her
- Fest des Lichts
- Freu‘ dich, Erd‘
- Freude, große Freude
- Freue dich Welt
- Fröhlich preise ich den Herrn
- Gott wurde arm für uns
- Göttliche Liebe, so groß
- Grad so, wie unsre Kerzen nun
- Halleluja
- Herbei, o ihr Gläubigen
- Herr Jesus, lieber Heiland
- Herr, Du kamst in unsre Armut
- Herrliche Kunde vom Herrn
- Heut‘ Glocken leis‘ erklingen
- Heute freuet sich die Christenheit
- Hirten, sie wachten
- Horch, sind es nicht Engel
- Hört ihr nicht der Weihnachtsglocken
- Hört, wie die Engelein singen
- Ich steh an Deiner Krippe hier
- Ich war arm
- Ihr Kinderlein, kommet
- In stiller Mitternacht erscholl
- Jesus ist als kleines Kind geboren
- Jesus, in der Krippe
- Jetzt ist wieder Weihnachtszeit
- Klingt fröhlich, ihr Glocken
- Kommt Kinder, lasst uns fröhlich sein
- König, großer König
- Lass den Glanz der Weihnacht
- Lobgesang laut erschallet
- Mit dem Hirten will ich gehen
- Nimm die Freude mit
- Nun hat das Bangen ein Ende
- Nun ist sie erschienen
- O du fröhliche
- O Fest, eins der heiligen Feste
- O welche Liebe
- O wie schön ist die Weihnachtszeit
- Rauschet, ihr Töne
- Seht das Kind
- Seht das Kleine
- Sei uns mit Jubelschalle
- Seid fröhlich, ihr Kinder
- Siehe, ein Licht erscheinet im Dunkel
- Singt, ihr lieben Kinderstimmen
- Stille Nacht
- Uns ist ein Kind geboren
- Unser Heiland ist nun da
- Weihnacht ist es wieder
- Weihnacht ist heut
- Wir stehen an der Krippe
- Wo in engen, schmalen Straßen
- Wunder der Weihnacht
- Zum Heiland auserkoren
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Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.