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Produktinformationen "Diat. Harmonika Hohner Club III M Norma III de Luxe gebraucht"
Ein zeitloser Meilenstein der Trossinger Handwerkskunst im eleganten roten Gewand
Dieses Exponat ist ein wahrer Klassiker aus dem Hause Hohner – dem geschichtsträchtigen Weltmarktführer aus Trossingen (Deutschland). Das Modell „Club III M“ (hier in der edlen Ausführung Norma III de Luxe) steht wie kaum ein zweites Instrument für die Blütezeit der diatonischen Club-Harmonikas in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Mit seinem feurigen, roten Zelluloid-Gehäuse und dem unverwechselbaren Hohner-Klang ist es ein begehrtes Sammlerstück und ein hochgradig charmantes Musikinstrument.
Technische Daten & Ausstattung
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Instrument: Diatonisches Akkordeon (Club-System)
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Modell: Club III M „Norma III de Luxe“
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Hersteller: Hohner (Trossingen, Deutschland)
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Chöre: 3-chörig im Diskant (für einen vollen, kräftigen Klang)
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Tasten/Knöpfe: Typisches Club-Layout (3 Reihen im Diskant: 2 Hauptreihen + 1 halbe Hilfsreihe)
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Register: Mechanische Diskantregister (Registerdrücker zur flexiblen Klanggestaltung)
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Bässe: 8 Bassknöpfe (helikonartig tiefer Hohner-Basssound)
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Gehäuse: Robustes Holzgehäuse, überzogen mit glänzendem, rotem Perloid-Zelluloid
Das Hohner „Club-System“: Die geniale Brücke der Harmonikawelt
Das Club-System ist eine faszinierende Weiterentwicklung der klassischen Steirischen oder Wiener Harmonika und gilt als geniale Brücke zwischen Diatonik und Chromatik:
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Der Gleichton: Auf der zweiten (mittleren) Reihe befindet sich der berühmte „Gleichton“. Beim Drücken dieses Knopfes erklingt sowohl auf Zug als auch auf Druck derselbe Ton. Das erleichtert das Melodiespiel ungemein und bricht das strikte wechseltönige Prinzip an einer strategisch klugen Stelle auf.
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Die Hilfsreihe (Halbtonreihe): Die dritte, unvollständige Knopfreihe liefert die wichtigsten chromatischen Halbtöne. Dadurch ist der Spieler nicht mehr starr an die Haupttonarten gebunden, sondern kann problemlos in andere Tonarten ausweichen und anspruchsvollere Stücke spielen.
Optik & Haptik: Ein Hauch von Nostalgie
Die Norma III de Luxe macht ihrem Namen alle Ehre. Die Gestalter bei Hohner haben in dieser Ära meisterhafte Arbeit geleistet:
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Der rote Perloid-Glanz: Das Gehäuse ist mit dem typischen, tiefenroten Zelluloid im Perlmutt-Look überzogen. Dieser Werkstoff fängt das Licht auf der Bühne wunderschön ein und ist extrem widerstandsfähig.
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Das filigrane Verdeck: Das verchromte Diskantverdeck mit seinen kunstvollen Lochmustern dient nicht nur dem Schutz der Klappen, sondern sorgt auch für eine optimale, spritzige Schallabstrahlung.
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Kompaktheit: Trotz des 3-chörigen Aufbaus und der Registermechanik ist das Instrument überraschend kompakt und leicht, was es zu einem äußerst beliebten Begleiter für das spontane Musizieren macht.
Der Blick des Fachmanns: Ein Denkmal des vergangenen Massenmarktes
Die Hohner Club III M zeichnet sich durch eine extrem solide Mechanik und die typischen Hohner-Stimmplatten aus, die einen sehr warmen, leicht holzigen und unverkennbar nostalgischen Charakter besitzen.
Aus historischer Sicht dokumentiert dieses Modell jedoch auch einen tiefgreifenden Wandel: Während das Club-System bis in die frühe Nachkriegszeit ein gigantisches Massenphänomen mit unzähligen aktiven Vereinen war, ist dieser Markt seit dem Zweiten Weltkrieg und mit dem Aufkommen moderner Musikstile fast vollständig ausgestorben. Heute ist das Instrument kein alltäglicher Gebrauchsgegenstand mehr, sondern ein wertvolles Kulturdenkmal für Liebhaber historischer Nischen- und Folk-Szenen.
Eine Traditionsmarke für Akkordeon und Mundharmonika.
Seit 1857
Hauptsitz der Marke ist Trossingen/Baden-Württemberg
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Neuheiten
Die JBL Control 1 Pro ist ein extrem kompakter Breitband-Monitor zur Abhörkontrolle für einen weiten Applikationsbereich, vom Tonstudio über die Video Postproduction bis zum Ü-Wagen und Rundfunkstudio. Für Beschallungs- und Rufanlagen in Restaurants, Hotels und im audiovisuellen Bereich ist die JBL Control 1 Pro ebenfalls die ideale Lösung. Der Hoch- und Tieftontreiber ist bei der JBL Control 1 mit einer Magnet-Abschirmung gesichert, so daß dieser Lautsprecher gefahrlos in direkter Nähe von Video-Monitoren betrieben werden kann, ohne unliebsame Bildstörungen zu verursachen. Das Gehäuse der JBL Control 1 Pro besteht aus hochverdichtetem Polypropylenschaum, der hohe Resonanzarmut ermöglicht. Ein umfangreiches Angebot an optionalem Montagezubehör erlaubt Wandmontage und die exakte Anbringung und Ausrichtung des Monitors. Ein Wandhalter ist in der JBL Control 1 Pro-WH integriert. Der Halter ist mit einem Kugelgelenk ausgestattet, welches in der Wandplatte des Halters eingebaut ist. Somit lässt sich die JBL Control 1 Pro auch ohne optionale Zubehörteile einfach und schnell installieren. Sie ist erhältlich in weiß und schwarz.
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.
Klappe ohne Gummiprofil für die Luftklappe - gebraucht ohne Klappenbelag 25x22 mm passend für mehrere Hohner Modelle, z.B. Atlantic, Lucia, Pirola, ... gebrauchte Teile können optische Beschädigungen haben, leichte Verformungen, Dellen oder Kratzer und sind kein Reklamationsgrund Alle Teile sind auf Funktion geprüft. Bitte bei Unklarheiten vorher Absprechen um Rücksendungen zu vermeiden. Rücksendungen gehen auf Kosten des Käufers. bei defekten Artikel kann die Funktion nicht mehr gewährleistet werden und die Produkte sind vom Umtausch ausgeschlossen.
neuwertige Harmonika von Hlavacek, gebaut bei Delicia, wenig gespielt 3-reihig mit 3 Halbtöne, starkes Tremolo B/Es/As (Bb/Eb/Ab) 2 Mollbässe Baujahr 1993 Allgemein sehr guter Zustand Wachs neuwertig Balg sauber und dicht mit Riemen und Koffer Das Tremolo kann gerne gegen Aufpreis von 200,00 € angepasst werden. Keine Gewährleistung, wenn keine Reparatur dazugebucht wird!!! Verkauf im Kundenauftrag Grifftabelle gibt es auf Anfrage. Gebrauchte Instrumente haben immer Gebrauchsspuren, wie Kratzer, Dellen oder Korrosion, sind in der Regel verstimmt und haben veraltetes Wachs (spröde und rissig) Deshalb übernehmen wir keine Gewähr auf versteckte Mängel bei unreparierten und gebrauchten Instrumenten, die älter als 10 Jahre sind. Fragen Sie bitte vor den Kauf lieber noch einmal nach, am besten schriftlich, gerne auch mit Wunsch auf Rückruf, wir rufen bei Gelegenheit gerne zurück.
kleine 6-eckige, diatonische Konzertina aus der ehem. DDR wohl gebaut bei Harmona/Weltmeister, in den Tonarten G/D mit 40 Tönen (20 Knöpfe) Oktavstimmung mit "normalen"-Stimmplatten (keine speziellen Konzertina-Stimmplatten) Allgemein sehr guter Zustand Wachs scheint original zu sein (alt und etwas porös) verstimmt Balg sauber und dicht im Karton eine Überholung kann dazugebucht werden (gegen Aufpreis), deshalb ohne Garantie, denn gekauft, wie beschrieben Keine Gewährleistung, wenn keine Reparatur dazugebucht wird!!! Verkauf im Kundenauftrag Grifftabelle gibt es auf Anfrage. Gebrauchte Instrumente haben immer Gebrauchsspuren, wie Kratzer, Dellen oder Korrosion, sind in der Regel verstimmt und haben veraltetes Wachs (spröde und rissig) Deshalb übernehmen wir keine Gewähr auf versteckte Mängel bei unreparierten und gebrauchten Instrumenten, die älter als 10 Jahre sind. Fragen Sie bitte vor den Kauf lieber noch einmal nach, am besten schriftlich, gerne auch mit Wunsch auf Rückruf, wir rufen bei Gelegenheit gerne zurück.