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Die Bibel im Bild Jubiläumsausgabe (Set)
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Produktinformationen "Die Bibel im Bild Jubiläumsausgabe (Set)"
Die Ausgaben der Reihe "Die Bibel im Bild" gehören zu den Klassikern der Bibel-Comics. Von Adam und Eva bis Paulus umfasst die Reihe 15 Comic-Hefte mit zahlreichen Bibelgeschichten!
- Heft 1: Der Berg bebt
- Heft 2: Spione in Jericho
- Heft 3: Die Falle in Gaza
- Heft 4: Späher in der Nacht
- Heft 5: Verrat und Aufruhr
- Heft 6: Antwort mit Feuer
- Heft 7: Der Wagen aus Feuer
- Heft 8: Kapitulation
- Heft 9: Die letzte Botschaft
- Heft 10: In die Fremde
- Heft 11: Sklave in Ägypten
- Heft 12 Der König kommt
- Heft 13: Schuldlos verurteilt
- Heft 14: Die Ketten fallen
- Heft 15: Unterwegs für Gott
Bibelgeschichten für Kinder: von Mose und den 10 Geboten bis zur Kreuzigung Jesu
Die Bibel als Comic? Klar doch! Die Abenteuer von Mose, Rahab oder Jesus sind dafür wie geschaffen: Kurze, spannende Geschichten, die durch die tolle grafische Umsetzung einen ersten Zugang zur Bibel ermöglichen. Das begeistert Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Durch die klare Bildsprache wird die Botschaft hinter den Ereignissen aus dem Alten und Neuen Testament auch für Erstleser:innen klar verständlich.
Der haitianische Illustrator André le Blanc schuf 1975 die „Picture Bible“, eine 15-teilige Serie mit bekannten Bibel-Texten. Bereits zwei Jahre später gab es die ersten Hefte davon auch in deutscher Sprache. Zum 50-jährigen Jubiläum erscheint die Bibel in Bildern nun exklusiv als gebundene Ausgabe im Schuber, inklusive Lesebändchen.
- Comic-Bibel: Die Erlebnisse von Mose, Jesus und Co. als fesselnde Bildergeschichte
- Die Bibel in Bildern: Klassiker wie die Weihnachts- und Ostergeschichte farbenfroh und anschaulich illustriert
- Biblische Erzählungen für Kinder aus der beliebten Comic-Reihe von André le Blanc
- Die Kinderbuchreihe als Jubiläumsausgabe: ein besonderes Geschenk zu Weihnachten, Kommunion oder Konfirmation
Kinderbibel in Comic-Form: die bekanntesten Texte aus beiden Testamenten
Wer waren eigentlich Adam und Eva? Was hat es mit den 10 Geboten auf sich? Und warum ist Paulus so berühmt? Die Bibel im Bild ist bis heute die meistgelesene christliche Comicserie in Deutschland. Mit den kindgerechten Erzählungen in bunten Strips über die Geburt und das Leben Jesu oder das Wirken von Paulus vermittelt der Klassiker auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise die wichtigsten Geschichten des Alten Testaments und der Evangelien.
Die 50-Jahre-Jubiläumsausgabe umfasst alle 15 Einzelhefte in gebundener Form und ist ein Highlight für Sammler:innen, Wieder- und Neuleser:innen!
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Neuheiten
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.