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Die JBL Control 1 Pro ist ein extrem kompakter Breitband-Monitor zur Abhörkontrolle für einen weiten Applikationsbereich, vom Tonstudio über die Video Postproduction bis zum Ü-Wagen und Rundfunkstudio. Für Beschallungs- und Rufanlagen in Restaurants, Hotels und im audiovisuellen Bereich ist die JBL Control 1 Pro ebenfalls die ideale Lösung. Der Hoch- und Tieftontreiber ist bei der JBL Control 1 mit einer Magnet-Abschirmung gesichert, so daß dieser Lautsprecher gefahrlos in direkter Nähe von Video-Monitoren betrieben werden kann, ohne unliebsame Bildstörungen zu verursachen. Das Gehäuse der JBL Control 1 Pro besteht aus hochverdichtetem Polypropylenschaum, der hohe Resonanzarmut ermöglicht. Ein umfangreiches Angebot an optionalem Montagezubehör erlaubt Wandmontage und die exakte Anbringung und Ausrichtung des Monitors. Ein Wandhalter ist in der JBL Control 1 Pro-WH integriert. Der Halter ist mit einem Kugelgelenk ausgestattet, welches in der Wandplatte des Halters eingebaut ist. Somit lässt sich die JBL Control 1 Pro auch ohne optionale Zubehörteile einfach und schnell installieren. Sie ist erhältlich in weiß und schwarz.
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.
Akkordeon Weltmeister Stella 80 weiß - gebraucht
schönes Instrument in weiß-perlmutt mit 80 Bässen und 3 Chören inkl. Koffer und Trageriemen Zustand ist dem Alter entsprechend gut, es sollte aber etwas gemacht werden: (gegen Aufpreis - bitte Anfragen!) verstimmt, einige Ventile müssen getauscht werden idealerweise kann eine Generalüberholung durchgeführt werden Im Kundenauftrag. Gebrauchte Instrumente haben immer Gebrauchsspuren, wie Kratzer, Dellen oder Korrosion, sind in der Regel verstimmt und haben veraltetes Wachs (spröde und rissig) Deshalb übernehmen wir keine Gewähr auf versteckte Mängel bei unreparierten und gebrauchten Instrumenten, die älter als 10 Jahre sind. Fragen Sie bitte vor den Kauf lieber noch einmal nach, am besten schriftlich, gerne auch mit Wunsch auf Rückruf, wir rufen bei Gelegenheit gerne zurück.
Akkordeon Weltmeister Serino 34/80/III rot Museum
Dieses wunderbare Instrument überzeugt als treuer und extrem handlicher Begleiter. Dank seines angenehm leichten Gewichts und der kompakten Maße ist es spielend einfach zu handhaben, ohne dass man dabei Kompromisse eingehen muss. Die 3-chörige Bauweise verleiht dem Akkordeon einen erstaunlich schönen, warmen und ausgewogenen Klang. Mit seinen 34 Diskanttasten und 80 Bällen bietet es genau den richtigen Spielraum für Musiker, die ein unkompliziertes Instrument für den spontanen Einsatz, die Reise oder gesellige Runden suchen. Eigenschaften Bässe: 80 Bässe Chöre: 3 Chöre im Diskant Diskant (Tasten): 34 Tasten Diskant-Register: 5 Register Bass-Register: 3 Register Gehäuse: Handliches Holzgehäuse mit rot-perloidem Zelluloid-Überzug Herstellungsland und -region: Deutschland (Klingenthal, ehem. DDR) Marke: Weltmeister Weitere Merkmale: Klassisches Verdeck-Design mit markantem Weltmeister-Logo, schwarze Registerdrücker, weiß abgesetztes Bass-Tastaturfeld Über den Hersteller "Weltmeister" Seit 1852 fertigt der Traditionsbetrieb im sächsischen Klingenthal mit handwerklichem Geschick, Erfindergeist und musikalischem Gehör hochwertige Akkordeons. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Betriebe der Region im VEB Klingenthaler Harmonikawerke zusammengeführt. Unter der Weltmarke Weltmeister entwickelte sich der Standort zum zeitweise größten Akkordeonhersteller der Welt. Die Modellreihe Serino gehört zu den beliebtesten Einstiegs- und Mittelklasse-Instrumenten der Klingenthaler Produktion aus den 1970er- und 1980er-Jahren. Sie zeichnet sich besonders durch ihre unkomplizierte, robuste Mechanik und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis aus, wodurch sie Generationen von Musikschülern den Weg ebnete. Nach der Wiedervereinigung wurde die Fertigung unter der Harmona Akkordeon GmbH fortgeführt, bevor der Traditionsbetrieb nach einer wechselvollen Geschichte die Produktion einstellen musste. Dieses Exponat bewahrt das Erbe dieser jahrzehntelangen, weltberühmten Fertigungstradition im „klingenden Tal“.
Akkordeon Weltmeister Serino 32 Museum
Kleines und leichtes Schülerinstrument für die Kleinen 32 Bässe 2-chörig mit 3 Register inkl. Koffer und Trageriemen
Akkordeon Weltmeister Stella 60 rot Museum
Dieses wunderbare Instrument präsentiert sich als leichtes und handliches Allround-Modell, das sich sowohl hervorragend für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene eignet, die ein kompaktes, reisetaugliches Instrument suchen. Trotz der handlichen Ausmaße muss man hierbei auf nichts verzichten: Dank der 3-chörigen Bauweise entfaltet das Akkordeon einen erstaunlich vollen, warmen und ausdrucksstarken Klang. Mit seinen 60 Bässen bietet es die perfekte Ausstattung für den flexiblen Einsatz, ohne den Spieler durch unnötiges Gewicht zu belasten. Eigenschaften Bässe: 60 Bässe Chöre: 3 Chöre im Diskant Diskant (Tasten): 30 Tasten Diskant-Register: 5 Register Bass-Register: Ohne Register (kompakte Direktmechanik) Gehäuse: Sehr kompaktes, leichtes Holzgehäuse mit rot-perloidem Zelluloid-Überzug Herstellungsland und -region: Deutschland (Klingenthal, ehem. DDR) Marke: Weltmeister Weitere Merkmale: Klassisches Verdeck-Design der Stella-Modellreihe mit verchromten Längsstreifen, kontrastierende Registerdrücker, optimal ausbalanciertes Tragegefühl Über den Hersteller "Weltmeister" Seit 1852 fertigt der Traditionsbetrieb im sächsischen Klingenthal mit handwerklichem Geschick, Erfindergeist und musikalischem Gehör hochwertige Akkordeons. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Betriebe der Region im VEB Klingenthaler Harmonikawerke zusammengeführt. Unter der Weltmarke Weltmeister entwickelte sich der Standort zum zeitweise größten Akkordeonhersteller der Welt. Die Modellreihe Stella gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Instrumentenreihen der Klingenthaler Nachkriegsgeschichte. Besonders die kompakteren Ausführungen wie dieses 60-Bass-Modell waren über Jahrzehnte hinweg die erste Wahl für den Musikunterricht und die Freizeit. Sie gelten bis heute als sprichwörtlich robust, wartungsfreundlich und klanglich ausgewogen. Nach der Wiedervereinigung wurde die Fertigung unter der Harmona Akkordeon GmbH fortgeführt, bevor der Traditionsbetrieb nach einer wechselvollen Geschichte die Produktion einstellen musste. Dieses Exponat bewahrt das Erbe dieser jahrzehntelangen, weltberühmten Fertigungstradition im „klingenden Tal“.
Akkordeon Weltmeister Stella 120 41/120/IV/11/5 weiß - gebraucht
gebrauchtes Akkordeon von Weltmeister in weiß mit 120 Bässen und 4 Chören Zustand altersentsprechen in Ordnung: (Reparatur gegen Aufpreis - bitte Anfragen!) Balg ist dicht alte Balgdichtung unten und hinten Kalikostreifen abgenutzt Stimmplatten (müsste überholt werden) Stimmzungen dreckig sehr alter Wachs und alte Ventlie leichte Abgriffe auf mittlere Tasten Riemen und Koffer im Lieferumfang gebrauchte Instrumente sind im Allermeisten optisch mit Gebrauchsspuren versehen - >>> BITTE erwarten Sie nie ein makelloses gebrauchtes Akkordeon!!! <<< Gebrauchsspuren können sein: Kratzer, Dellen, Risse, Korrosion, Verfärbungen, Aufkleber, Markierungen, etc. Weitere Infos finden Sie oben in der Beschreibung Machen Sie einen Termin, kommen vorbei und schauen sich die Instrumente vor Ort an Anspielen erwünscht!
Akkordeon Weltmeister Stella 80 34/80/III/5/3 rot - gebraucht
gebrauchtes Akkordeon von Weltmeister in rot mit 80 Bässen und 3 Chören Verkauf im Kundenauftrag Zustand altersentsprechen in Ordnung: (Reparatur gegen Aufpreis - bitte Anfragen!) Balg ist dicht Leichte Korrosion an den Balgecken alte Balgdichtung Stimmplatten (dürften überholt werden) leichter Flugrost auf einigen Stimmzungen alter Wachs leichte Abgriffe auf mittlere Tasten Riemen im Lieferumfang Koffer leider nicht, kann aber dazu erworben werden gebrauchte Instrumente sind im Allermeisten optisch mit Gebrauchsspuren versehen - >>> BITTE erwarten Sie nie ein makelloses gebrauchtes Akkordeon!!! <<< Gebrauchsspuren können sein: Kratzer, Dellen, Risse, Korrosion, Verfärbungen, Aufkleber, Markierungen, etc. Weitere Infos finden Sie oben in der Beschreibung Machen Sie einen Termin, kommen vorbei und schauen sich die Instrumente vor Ort an Anspielen erwünscht!
Akkordeon Weltmeister Stella 96 37/96/IV/11/5 blau - gebraucht
gebrauchtes Akkordeon von Weltmeister in blau mit 96 Bässen und 4 Chören Zustand altersentsprechen in Ordnung: (Reparatur gegen Aufpreis - bitte Anfragen!) Balg ist dicht alte Balgdichtung Stimmplatten (dürften überholt werden) Flugrost auf einigen Stimmzungen alter Wachs und alte Ventlie leichte Abgriffe auf mittlere Tasten Riemen im Lieferumfang Koffer leider nicht, kann aber dazu erworben werden gebrauchte Instrumente sind im Allermeisten optisch mit Gebrauchsspuren versehen - >>> BITTE erwarten Sie nie ein makelloses gebrauchtes Akkordeon!!! <<< Gebrauchsspuren können sein: Kratzer, Dellen, Risse, Korrosion, Verfärbungen, Aufkleber, Markierungen, etc. Weitere Infos finden Sie oben in der Beschreibung Machen Sie einen Termin, kommen vorbei und schauen sich die Instrumente vor Ort an Anspielen erwünscht!
Akkordeon Weltmeister Gigantilli V LMMH 41/120/IV/11/5 gebraucht
gebrauchtes Akkordeon von Weltmeister Modell: Gigantilli V 4-chörig mit 120 Bässen Zustand: alter, poröser Wachs altersentsprechend verstimmt Mechanik und Balg funktionstüchtig Verkauf im Kundenauftrag Eine Reparatur kann gerne bei uns angefragt werden. Gerne machen wir ein Gesamtpreis Angebot für das Instrument mit Reparatur (dazu gibt es dann auch eine Garantie) Gebrauchte Instrumente haben immer Gebrauchsspuren, wie Kratzer, Dellen oder Korrosion, sind in der Regel verstimmt und haben veraltetes Wachs (spröde und rissig) Deshalb übernehmen wir keine Gewähr auf versteckte Mängel bei unreparierten und gebrauchten Instrumenten, die älter als 10 Jahre sind. Fragen Sie bitte vor den Kauf lieber noch einmal nach, am besten schriftlich, gerne auch mit Wunsch auf Rückruf, wir rufen bei Gelegenheit gerne zurück.
Neuheiten
Die JBL Control 1 Pro ist ein extrem kompakter Breitband-Monitor zur Abhörkontrolle für einen weiten Applikationsbereich, vom Tonstudio über die Video Postproduction bis zum Ü-Wagen und Rundfunkstudio. Für Beschallungs- und Rufanlagen in Restaurants, Hotels und im audiovisuellen Bereich ist die JBL Control 1 Pro ebenfalls die ideale Lösung. Der Hoch- und Tieftontreiber ist bei der JBL Control 1 mit einer Magnet-Abschirmung gesichert, so daß dieser Lautsprecher gefahrlos in direkter Nähe von Video-Monitoren betrieben werden kann, ohne unliebsame Bildstörungen zu verursachen. Das Gehäuse der JBL Control 1 Pro besteht aus hochverdichtetem Polypropylenschaum, der hohe Resonanzarmut ermöglicht. Ein umfangreiches Angebot an optionalem Montagezubehör erlaubt Wandmontage und die exakte Anbringung und Ausrichtung des Monitors. Ein Wandhalter ist in der JBL Control 1 Pro-WH integriert. Der Halter ist mit einem Kugelgelenk ausgestattet, welches in der Wandplatte des Halters eingebaut ist. Somit lässt sich die JBL Control 1 Pro auch ohne optionale Zubehörteile einfach und schnell installieren. Sie ist erhältlich in weiß und schwarz.
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.