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Produktinformationen "Harmonika Hohner Corona III RS B/ES/AS 31/12/III/5"
Der legendäre diatonische Allrounder mit seltener Register-Vielseitigkeit
Die Hohner Corona-Serie genießt weltweit absoluten Kultstatus. Während sie im lateinamerikanischen Raum (Vallenato, Tex-Mex) das unangefochtene Standardinstrument ist, hat sie sich in Europa – insbesondere in der alpenländischen Volksmusik – als extrem robustes und ausdrucksstarkes Instrument etabliert.
Das Kürzel „RS“ steht für Registerschaltung: Eine seltene und hochgeschätzte Ausführung, die dem Spieler auf einer dreireihigen Diatonischen ganz neue Klangwelten eröffnet.
Technische Daten & Ausstattung
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Instrument: Diatonische Harmonika (3-reihig)
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Modell: Corona III RS (Register-Schaltung)
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Hersteller: Hohner (Trossingen, Deutschland)
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Stimmung: B / Es / As (Eine wunderschöne, weiche und warme Tonart)
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Tasten/Knöpfe: 31 Diskantknöpfe / 12 Bassknöpfe
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Chöre: 3-chörig im Diskant (31/12/III/5)
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Register: 5 echte mechanische Diskantregister (große weiße Registerdrücker)
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Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit feuerrotem Zelluloid-Überzug (Perloid-Optik)
Die akustischen Besonderheiten der „Corona III RS“
1. Die Registerschaltung & das tiefe 16'-Register
Die absolute Besonderheit dieser „RS“-Ausführung sind die fünf gut erreichbaren Registerdrücker am Diskantbrett. Sie ermöglichen es, die drei Chöre ganz nach Bedarf zu schalten:
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Das fette Fundament (16'): Neben dem klassischen Tremolo verfügt dieses Instrument über ein tiefes 16-Fuß-Register (16').
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Der Orgel-Effekt: Schaltet man das tiefe 16'-Register zu den mittleren 8'-Chören hinzu (LMM-Bestückung), entsteht ein unglaublich voluminöser, warmer und fast orgelartiger Sound. Er verleiht der Harmonika eine majestätische Tiefe, die man sonst nur von großen chromatischen Akkordeons kennt.
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Flexibilität: Vom feinen, ein-chörigen Soloklang bis zum dicken, schwebenden Tremolo mit tiefem Basschor lässt sich das Klangbild sekundenschnell verändern.
2. Die Stimmung B/Es/As
Die Stimmung in B/Es/As ist unter Liebhabern diatonischer Instrumente besonders beliebt. Sie klingt spürbar runder und weicher als die oft schärferen G/C/F- oder G/C/F/B-Stimmungen. Sie schmeichelt dem Gehör, eignet sich fantastisch für melancholische Stücke und harmoniert erstklassig im Zusammenspiel mit Blasinstrumenten.
Der Blick des Fachmanns: Nischen-Klassiker im harten Marktumfeld
Die Corona III RS kombiniert das flinke, reaktionsschnelle Spielgefühl der Corona-Reihe mit einer klanglichen Flexibilität, die bei dreireihigen Diatonischen Seltenheitswert hat. Das Gehäuse ist nahezu unverwüstlich und die Tastatur extrem direkt ausgelegt.
Die heutige Marktsituation: Obwohl es sich um ein fantastisches Instrument handelt, hat die Corona III RS heute auf dem deutschsprachigen Markt mit einer sehr schwachen Nachfrage zu kämpfen. Diatonische Instrumente stehen unter enormem Druck: Wer heute traditionelle Volksmusik spielen möchte, greift fast ausnahmslos zur 4-reihigen Steirischen Harmonika mit ihren tiefen Helikonbässen. Wer mehr chromatische Freiheit sucht, wählt das Standard-Akkordeon. Die 3-reihige diatonische Harmonika ohne Helikonbässe ist dadurch zu einer echten Randerscheinung geworden.
Für Kenner, Liebhaber von Nischen-Folk oder Musiker, die ein extrem kompaktes und leichtes Instrument mit registerschaltbarem Sound suchen, bleibt diese Hohner dennoch ein absoluter Geheimtipp.
Eine Traditionsmarke für Akkordeon und Mundharmonika.
Seit 1857
Hauptsitz der Marke ist Trossingen/Baden-Württemberg
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Die JBL Control 1 Pro ist ein extrem kompakter Breitband-Monitor zur Abhörkontrolle für einen weiten Applikationsbereich, vom Tonstudio über die Video Postproduction bis zum Ü-Wagen und Rundfunkstudio. Für Beschallungs- und Rufanlagen in Restaurants, Hotels und im audiovisuellen Bereich ist die JBL Control 1 Pro ebenfalls die ideale Lösung. Der Hoch- und Tieftontreiber ist bei der JBL Control 1 mit einer Magnet-Abschirmung gesichert, so daß dieser Lautsprecher gefahrlos in direkter Nähe von Video-Monitoren betrieben werden kann, ohne unliebsame Bildstörungen zu verursachen. Das Gehäuse der JBL Control 1 Pro besteht aus hochverdichtetem Polypropylenschaum, der hohe Resonanzarmut ermöglicht. Ein umfangreiches Angebot an optionalem Montagezubehör erlaubt Wandmontage und die exakte Anbringung und Ausrichtung des Monitors. Ein Wandhalter ist in der JBL Control 1 Pro-WH integriert. Der Halter ist mit einem Kugelgelenk ausgestattet, welches in der Wandplatte des Halters eingebaut ist. Somit lässt sich die JBL Control 1 Pro auch ohne optionale Zubehörteile einfach und schnell installieren. Sie ist erhältlich in weiß und schwarz.
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.