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Wetzstoa, Liederbuch - Antiquariat
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Produktinformationen "Wetzstoa, Liederbuch - Antiquariat"
Mundartlieder aus Altbayern
Kaum ein Anlass, zu dem sich nicht ein Lied aus diesem Buch finden lässt. Die Sammlung beinhaltet eine Mischung von insgesamt 151 überlieferten und neueren Mundartliedern, wobei sämtliche Gattungen des „Volksliedes“ berücksichtigt wurden.
gesammelt und zusammengestellt von Karl-Heinz Reimeier
Leider befindet sich dieses Buch nicht mehr in seinem besten Zustand.
Es wurden einige Seiten ausgetrennt und wieder ein geklebt.
Es ist trotzdem gut verwendbar - aber keine Gewähr auf Vollständigkeit!
Antiquariat, in der Regel gebrauchte, aber nutzbare Noten. Es können Gebrauchsspuren vorhanden sein, z.B.:
- handschriftliche Markierungen, Zeichen und Ergänzungen
- Stempel
- Risse
- Reparaturen mit Klebeband
- etc.
- Schoe Und Lusti
- Aber Rossknecht Steh Auf
- Ach Himmel Es Ist Verspielt
- A Deandl Geht Um Hoiz In Woid
- A Haeuserl A Goass Und A Gscheckate Kuah
- Am Sonntag I Woass No Wia Heut
- Am Sunnta Geh Ma Wieda Af Niederndorf
- An Da Boehmisch'n Grenz Hot's An Fuhrma Vowaht
- Annamirl Moch Auf
- A Platzerl Woass I Staad Und Kloa
- Auf Auf Auf Auf Zum Jagen Auf
- Auf D'Welt Bin I Kemma Im Woid
- Auf's Loatal Do Steig I Net Affi
- Beim Ginggerlwirt Beim Ganggerlwirt
- Bin I A Frischer Jaga
- Bin I Ein Bursch Von Zweiundzwanzig Jahren
- Bin I Gsund Is's Ma Recht
- Bumsdadadada Zwiefacher
- Da Entre Da Drentare
- Da Oite Huabavota
- Da Weg Zu Mein Deandl Is Stoani
- Da Woidma Foaht Ins Hoiz
- Deandl I Liabat Di
- Deandl Steh Auf
- Der Dampf Der Dampf
- Der Sperling
- Der Tuwak
- Der Weltverdruss
- D'Haslnuss San Grea San Braun San Zeiti
- Do Han I Mei Haeuserl In Woid Aussibaut
- Drah Di Waberl Flusspapier
- Drei Rippn Drei Rappn
- Drinnat Im Boehmerwoid
- Drinnat Im Woid
- D'Rockaroas Hamma Heit
- Du Zuckst Wann I Schiass
- Ei Ei Ei Sogt Mei Wei
- Es War Amoi A Hoizknecht So Stoiz
- Frau Wirtin Wos San Ma Denn Schuldig
- Geht's Buama Geh Ma Hoam
- Glaub Es Mir I Wett Mit Dir
- Grueass Di Gott
- Grueass Di Gott Waidlersbua
- Hallo Es Ist Famos
- Hans Bleib Do
- Heit Hot's Von Unserm Lindnbaam
- Heut Schlogt Da Fink Im Woid
- Hint'n Bei Der Stodltuer
- Hoam Hoam Hoam Mueass Ma Geh
- Hoam Muass I Geh
- Hoizhauer Im Boarisch'n Woid
- Hojo D'Musikant'n San Do
- Hot Ja Eh Oiss Dafrert
- Iatz Foit Ma Hoit Wieda Mei Hausschluesserl Ei
- Iatz Is Hoit Da Woidtauberer In Woid Einigfogn
- Iatz Is's Scha Hoibe Neune Fridolin
- Iatz Waar's Zum Hoamgeh Zeit
- I Bin A Stoahauer
- I Bin A Waidlersbua
- I Bin Da Boarisch Hiasl
- I Bin Ja Mei Lebtag Net Trauri'Gwen
- I Bin Soldat Vallera
- I Bin Und Bleib Hoit Da Oichlbauer
- Ich Bin Ein Fischersjunge
- I Han Amoi A Zeiserl Ghot
- I Hob Hoit A Haeuserl Am Roa
- I Hob Koan Vatern Mehr
- I Lieg Hint Aaf Da Ofabaenk
- Im August Is D'Rehberger Kirwa
- Im Auswaerts Wenn Da Schnee Wegageht
- Im Feld Steigt Die Lerch'n
- Im Greana Greana Gras
- I Moan I Hob A Winderl Gspuert
- Im Woid Drausst Is A Eis'Nkeilnest
- In Da Fruah Wann Da Hahn Tuat An Krahra
- In Der Schmied'n
- Is A Lustige Stund
- Is Denn Des Net A Leb'm
- Ja Grueass Di Gott Friedl Von Da Au
- Ja Und Vom Woid Samma Aussa
- Jessas Leut Heut Gibt's A Musi
- Jetzt Ist Die Zeit Und Stunde Da
- Koa Hueatamadl Mog I Net
- Kohlbauernbuam Samma
- Kann's Denn Wos Schoenres Gebm Als Wia Des Jagalebm
- Lehrer Katz Und Bettelleut Wie Reimt Sich Das Zusamm
- Leit Leit Leitl Mueassts Lustig Sei
- Mei Handwerk Des Is Hoit A Binda
- Mei Hansl Mei Bua
- Mei Schatz Des Is A Noglschmied
- Mir Brauch Ma 1 2 3 4 5 6 Loeffel Heut
- Mir Ham Dahoam An Oit'n Wetzstoa
- Mir Leb'm Ma Zweit Hinterst Im Boehmerwald
- Mir Samma Die Schwirzer Vom Landl
- Mir San Vom Woid Dahoam
- Mir Wuensch Ma A Recht Guate Nacht
- Musikant'n Spejts Auf
- Oa Hoibe Bier
- Oamoi Hoer I An Gugaza
- Oans Zwoa Drei Vier Fuenf Sechs Sieb'm
- Oba Deandl I Sog Da's Drei- Viermoi
- Oba N N Heut Host Hoit Dein Tog
- O Du Flachshoarats Dirnei
- Owa Hintahoim Kirchaturm
- Samma Unser Zwoa
- 's Bettlmandl Hommt Vom Ungerland Herauf
- Schau Schau Wia's Renga Tuat
- Schoe Is's Mit'm Umgang Geh
- Schoe Langsam
- Schoenster Schatz Jetzt Muass I Wandern
- Schwarzbraunes Maderl
- 's Deandl Vom Wintergrea
- 's Kramer Annamirl Z'Haustoa
- Sollt Ma I Und Mei Deandl Zum Strahrechln Geh
- So Weit Als Wia Der Himme Blau
- Springt Da Hirsch Ueber'n Bo
- Staad Staad Dass Uns Net Draht
- Tief Drinn Im Boehmerwald
- Teifi Du Duerrer
- Und A Woidbua Bin I
- Und Beim Giglgogl
- Und Da Wirtsepperl Z'Garching
- Und Iatz Hoer I's Scho Klinga
- Und's Maderl War Sauber
- Und Wann I Amoi Gstorbn Soi Sei
- Und Wenn I Mein Schimme Vokaaf
- Unser Oite Kath Moecht Aa No
- Unter Dem Aepfibirnbaam
- Unter Der Lind'n Bin I G'Sess'n
- Ueber's Eis San Ma Gfoahn
- Vahunaglt Valossn
- Vom Woid Samma Aussa
- Von Des Rachels Hoechster Spitze
- Wenn Hoch I Drob'm Am Arber Steh
- Wenn I Amoi Stirb Stirb Stirb
- Wenn I Zu Meiner Marie Geh
- Wennst In Himme Sogt A Willst Kemma Sogt A
- Wer Mir Und Meiner Schwarz'n Wos Tuat
- Wia Ma I Und Mei Weiberl G'Haust Ham
- Wirtsdirn Vo'Has'Lbach
- Wisst's Wo Mei Hoamat Is
- Woidbuama Samma Mir
- Wo Kloane Haeuserl San
- Wos Braucht Ma Auf An Bauerndorf
- Wo Rauschen Denn Dort Drob'm Auf'm Tannabaam
- Z'Nachst Bin I Spat Aussiganga
- Zink Zank Zink Du Armer Floh
- Zitter Net A So Und Wackl Net A So
- Z'Nachst Hot Ma Mei Deandal A Brieferl Zuagschrieb'm
- Z'Nachst Hammand Die Buama A Gspasserl Gfundn
- Zum Deandal Do Hob I Oiwei Verlanga
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Neuheiten
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.