Produkte filtern
Kundenservice
Öffnungszeiten:
Mo-Fr. 10-12 | 13:30-17
Hotline: 09264 96799-20
buero@musik-fast.de
Neuheiten
neuwertige Harmonika von Hlavacek, gebaut bei Delicia, wenig gespielt 3-reihig mit 3 Halbtöne, starkes Tremolo B/Es/As (Bb/Eb/Ab) 2 Mollbässe Baujahr 1993 Allgemein sehr guter Zustand Wachs neuwertig Balg sauber und dicht mit Riemen und Koffer Das Tremolo kann gerne gegen Aufpreis von 200,00 € angepasst werden. Keine Gewährleistung, wenn keine Reparatur dazugebucht wird!!! Verkauf im Kundenauftrag Grifftabelle gibt es auf Anfrage. Gebrauchte Instrumente haben immer Gebrauchsspuren, wie Kratzer, Dellen oder Korrosion, sind in der Regel verstimmt und haben veraltetes Wachs (spröde und rissig) Deshalb übernehmen wir keine Gewähr auf versteckte Mängel bei unreparierten und gebrauchten Instrumenten, die älter als 10 Jahre sind. Fragen Sie bitte vor den Kauf lieber noch einmal nach, am besten schriftlich, gerne auch mit Wunsch auf Rückruf, wir rufen bei Gelegenheit gerne zurück.
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.
kleine 6-eckige, diatonische Konzertina aus der ehem. DDR wohl gebaut bei Harmona/Weltmeister, in den Tonarten G/D mit 40 Tönen (20 Knöpfe) Oktavstimmung mit "normalen"-Stimmplatten (keine speziellen Konzertina-Stimmplatten) Allgemein sehr guter Zustand Wachs scheint original zu sein (alt und etwas porös) verstimmt Balg sauber und dicht im Karton eine Überholung kann dazugebucht werden (gegen Aufpreis), deshalb ohne Garantie, denn gekauft, wie beschrieben Keine Gewährleistung, wenn keine Reparatur dazugebucht wird!!! Verkauf im Kundenauftrag Grifftabelle gibt es auf Anfrage. Gebrauchte Instrumente haben immer Gebrauchsspuren, wie Kratzer, Dellen oder Korrosion, sind in der Regel verstimmt und haben veraltetes Wachs (spröde und rissig) Deshalb übernehmen wir keine Gewähr auf versteckte Mängel bei unreparierten und gebrauchten Instrumenten, die älter als 10 Jahre sind. Fragen Sie bitte vor den Kauf lieber noch einmal nach, am besten schriftlich, gerne auch mit Wunsch auf Rückruf, wir rufen bei Gelegenheit gerne zurück.
Die JBL Control 1 Pro ist ein extrem kompakter Breitband-Monitor zur Abhörkontrolle für einen weiten Applikationsbereich, vom Tonstudio über die Video Postproduction bis zum Ü-Wagen und Rundfunkstudio. Für Beschallungs- und Rufanlagen in Restaurants, Hotels und im audiovisuellen Bereich ist die JBL Control 1 Pro ebenfalls die ideale Lösung. Der Hoch- und Tieftontreiber ist bei der JBL Control 1 mit einer Magnet-Abschirmung gesichert, so daß dieser Lautsprecher gefahrlos in direkter Nähe von Video-Monitoren betrieben werden kann, ohne unliebsame Bildstörungen zu verursachen. Das Gehäuse der JBL Control 1 Pro besteht aus hochverdichtetem Polypropylenschaum, der hohe Resonanzarmut ermöglicht. Ein umfangreiches Angebot an optionalem Montagezubehör erlaubt Wandmontage und die exakte Anbringung und Ausrichtung des Monitors. Ein Wandhalter ist in der JBL Control 1 Pro-WH integriert. Der Halter ist mit einem Kugelgelenk ausgestattet, welches in der Wandplatte des Halters eingebaut ist. Somit lässt sich die JBL Control 1 Pro auch ohne optionale Zubehörteile einfach und schnell installieren. Sie ist erhältlich in weiß und schwarz.
Großmembran-Mikrofon AKG C3000
Das AKG C3000 ist ein robustes Großmembran-Kondensatormikrofon. Aufgrund seines günstigen Preises ist es vor allem in Heim- und Projektstudios beliebt. Das Mikrofon ist vielseitig einsetzbar für Stimme, elektrische und akustische Gitarre, Blechblasinstrumente und als Overhead-Mikrofon am Schlagzeug. Auch sehr laute Schallquellen verarbeitet das AKG C3000 verzerrungsfrei, weil die Empfindlichkeit um 10 dB reduziert werden kann. Die rauscharme Kapsel bringt auch leise Signale bestens zur Geltung.Eine leichte Präsenzanhebung sorgt für gute Durchsetzungsfähigkeit und Zeichnung im Mix. Die Nieren-Charakteristik blendet Umgebungsschall von der Seite und von hinten aus. Das Übersprechen anderer Signale wird reduziert. Ein schaltbarer Hochpassfilter vermindert den Nahbesprechungseffekt (Überbetonung des Bassbereichs). Dieser kann auch zur Entfernung tieffrequenter Störgeräusche verwendet werden. Die spezielle Aufhängung der vergoldeten Membran verhindert wirkungsvoll die Übertragung mechanischer Vibrationen wie Trittschall oder Griffgeräusche. Eine passende Halterung wird mitgeliefert. Goldbeschichtete 1" Grossmembrankapsel mit patentierter randaufgehängter Back-Plate Technologie Integrierter Windschutz Sorgfältig entwickelte Schaltung für geringste Verzerrungen bei hohen Schalldrücken Schaltbare Vorabschwächung Bassabschwächungsfilter
Großmembran- Mikrofon IMG ECMS-70
Großmembran-Kondensator-Mikrofon für den professionellen Studio-Einsatz Extrem dünne, goldbeschichtete 2,5-cm-Membran (1") 48-V-Phantomspeisung Vibrationsdämpfender Halter (Spinne) mit 16-mm-Stativgewinde (?") und 9-mm-Adapterschraube (?") und Ledertasche im Lieferumfang
Großmembran-Mikrofon IMG ECMS-60
Großmembran-Kondensator-Mikrofon für den professionellen Studio-Einsatz Kompakte Bauform Extrem dünne, goldbeschichtete 2,5-cm-Membran (1") 48-V-Phantomspeisung Mikrofonhalter mit 16-mm-Stativgewinde (?") und 9-mm-Adapterschraube (?") und Ledertasche im Lieferumfang
Recording-Bundle - Podcaster-1 IMG
Du bist auf der Suche nach bezahlbarer Studioqualität für Podcasts, Streaming und Homerecording? Das Bundle PODCASTER-1 ist das perfekte Einsteigerset für dein erstes kleines Tonstudio in den eigenen vier Wänden. Mit dem USB-Recording-Interface MX-1IO, dem hochwertigen Großmembran-Kondensator-Mikrofon ECMS-70 sowie dem dazu passenden Mikrofon-Popschutz KM-23956 von König & Meyer steht das PODCASTER-1 für echtes Plug-and-play: aufbauen, anschließen und direkt loslegen!
Großmembran-Mikrofon IMG ECMS-90
Großmembran-Kondensator-Mikrofon für den professionellen Studio-Einsatz Extrem dünne, goldbeschichtete 2,8-cm-Membran (1,1") Low-Cut-Schalter Schaltbare 10-dB-Abschwächung 48-V-Phantomspeisung Vibrationsdämpfender Halter (Spinne) mit 16-mm-Stativgewinde (?") und 9-mm-Adapterschraube (?"), Mikrofon-Windschutz und Ledertasche im Lieferumfang Lieferung im schaumstoffgepolsterten Koffer
Recording-Bundle - Songwriter-1 IMG
Du bist Sänger, Songwriter oder vielleicht beides? Perfekt! Das Bundle SONGWRITER-1 ist das optimale Einsteigerset für Musiker, die auf der Suche nach bezahlbarer Studioqualität für das Homerecording sind. Das Großmembran-Kondensator-Mikrofon ECMS-70 setzt durch seine hauchdünne Membran deine Stimme perfekt in Szene und mithilfe des ECMS-60 kommt auch dein Instrument auf jeder Aufnahme bestens zur Geltung. Für einen optimalen Sound sorgt der hochwertige Mikrofon-Popschutz KM-23956 von König & Meyer und mit dem kompakten 2-Kanal-USB-Recording-Interface MX-2IO kannst du deine Hits gleichzeitig aufnehmen und wieder abspielen. Auf die stabilen, höhenverstellbaren Mikrofon-Bodenstative aufgebaut, hast du deine Hände immer für Instrument und Mixer frei und kannst bequem lostexten. Recording-Bundle für Songwriter bestehend aus: 1 x Großmembran-Kondensator-Mikrofon für Gesangsaufnahmen ECMS-70 1 x kompaktes Großmembran-Kondensator-Mikrofon für die Aufnahmen von z. B. Akustikgitarren ECMS-60 1 x Mikrofon-Popschutz KM-23956 2 x Mikrofon-Bodenstativ MS-20/SW 2 x XLR-Kabel, 6 m, NEUTRIK-Armaturen MECN-600/SW 1 x 2-Kanal-USB-Recording-Interface MX-2IO
Neuheiten
neuwertige Harmonika von Hlavacek, gebaut bei Delicia, wenig gespielt 3-reihig mit 3 Halbtöne, starkes Tremolo B/Es/As (Bb/Eb/Ab) 2 Mollbässe Baujahr 1993 Allgemein sehr guter Zustand Wachs neuwertig Balg sauber und dicht mit Riemen und Koffer Das Tremolo kann gerne gegen Aufpreis von 200,00 € angepasst werden. Keine Gewährleistung, wenn keine Reparatur dazugebucht wird!!! Verkauf im Kundenauftrag Grifftabelle gibt es auf Anfrage. Gebrauchte Instrumente haben immer Gebrauchsspuren, wie Kratzer, Dellen oder Korrosion, sind in der Regel verstimmt und haben veraltetes Wachs (spröde und rissig) Deshalb übernehmen wir keine Gewähr auf versteckte Mängel bei unreparierten und gebrauchten Instrumenten, die älter als 10 Jahre sind. Fragen Sie bitte vor den Kauf lieber noch einmal nach, am besten schriftlich, gerne auch mit Wunsch auf Rückruf, wir rufen bei Gelegenheit gerne zurück.
kleine 6-eckige, diatonische Konzertina aus der ehem. DDR wohl gebaut bei Harmona/Weltmeister, in den Tonarten G/D mit 40 Tönen (20 Knöpfe) Oktavstimmung mit "normalen"-Stimmplatten (keine speziellen Konzertina-Stimmplatten) Allgemein sehr guter Zustand Wachs scheint original zu sein (alt und etwas porös) verstimmt Balg sauber und dicht im Karton eine Überholung kann dazugebucht werden (gegen Aufpreis), deshalb ohne Garantie, denn gekauft, wie beschrieben Keine Gewährleistung, wenn keine Reparatur dazugebucht wird!!! Verkauf im Kundenauftrag Grifftabelle gibt es auf Anfrage. Gebrauchte Instrumente haben immer Gebrauchsspuren, wie Kratzer, Dellen oder Korrosion, sind in der Regel verstimmt und haben veraltetes Wachs (spröde und rissig) Deshalb übernehmen wir keine Gewähr auf versteckte Mängel bei unreparierten und gebrauchten Instrumenten, die älter als 10 Jahre sind. Fragen Sie bitte vor den Kauf lieber noch einmal nach, am besten schriftlich, gerne auch mit Wunsch auf Rückruf, wir rufen bei Gelegenheit gerne zurück.
Die JBL Control 1 Pro ist ein extrem kompakter Breitband-Monitor zur Abhörkontrolle für einen weiten Applikationsbereich, vom Tonstudio über die Video Postproduction bis zum Ü-Wagen und Rundfunkstudio. Für Beschallungs- und Rufanlagen in Restaurants, Hotels und im audiovisuellen Bereich ist die JBL Control 1 Pro ebenfalls die ideale Lösung. Der Hoch- und Tieftontreiber ist bei der JBL Control 1 mit einer Magnet-Abschirmung gesichert, so daß dieser Lautsprecher gefahrlos in direkter Nähe von Video-Monitoren betrieben werden kann, ohne unliebsame Bildstörungen zu verursachen. Das Gehäuse der JBL Control 1 Pro besteht aus hochverdichtetem Polypropylenschaum, der hohe Resonanzarmut ermöglicht. Ein umfangreiches Angebot an optionalem Montagezubehör erlaubt Wandmontage und die exakte Anbringung und Ausrichtung des Monitors. Ein Wandhalter ist in der JBL Control 1 Pro-WH integriert. Der Halter ist mit einem Kugelgelenk ausgestattet, welches in der Wandplatte des Halters eingebaut ist. Somit lässt sich die JBL Control 1 Pro auch ohne optionale Zubehörteile einfach und schnell installieren. Sie ist erhältlich in weiß und schwarz.
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.